In eigener Sache: Wie es bei Wirtschaft in Afrika weitergeht

WirtschaftinAfrika.de

Beliebt auf meinem Blog Wirtschaft in Afrika sind vor allem wirtschaftspolitische Themen und Firmenporträts. Das hat eine Umfrage unter meinen StammleserInnen ergeben. Drei Dinge habe ich mir dank eurer Tipps für die Zukunft vorgenommen.

Liebe Leserinnen und Leser,

vor wenigen Wochen habe ich in meinem Newsletter und bei LinkedIn einen Umfrage-Link geteilt. Ich wollte herausfinden, was euch an meinem Blog gut gefällt und was ich künftig noch besser machen kann.

Ich habe mich sehr gefreut, dass viele von euch teilgenommen haben. Herzlichen Dank dafür! Das motiviert mich sehr, meinen Blog weiter auszubauen. In diesem Text möchte ich euch die Ergebnisse der Umfrage mitteilen und außerdem einige Fragen beantworten, die ihr mir im Rahmen der Umfrage gestellt habt.

Wirtschaft in Afrika: LinkedIn als “Einstiegsdroge”

Zunächst wollte ich von euch wissen, wie ihr auf Wirtschaft in Afrika aufmerksam geworden seid. Wie die folgende Grafik deutlich macht, erfahren viele StammleserInnen via LinkedIn von meinem Blog. Das zeigt mir, dass es sich lohnt, dort regelmäßig aktiv zu sein. Anders als zum Beispiel bei Instagram stehen bei LinkedIn eher fachliche als persönliche Inhalte im Fokus. Daher ist es für mich eine passende Plattform, um meine Inhalte zu bewerben.

Interessant finde ich, dass eher wenige StammleserInnen über Google & Co. kommen. Das liegt nicht daran, dass meine Texte bei Suchmaschinen schlecht gefunden werden. Im Gegenteil: Ich bin mit meiner SEO-Bilanz sehr zufrieden. Offenbar ist es aber so, dass bisher eher wenige Leute, die meinen Blog über Google finden, dann auch den Newsletter abonnieren. Vielleicht sollte ich diesen prominenter auf meiner Webseite bewerben.

Eure Lieblingsformate: Wirtschaftspolitisches und Porträts

Grundsätzlich hat meine Umfrage gezeigt: Die meisten StammleserInnen lesen Wirtschaft in Afrika aus privatem Interesse. Einem Drittel von euch bieten meine Texte auch beruflichen Mehrwert. Überraschend fand ich, dass sich so viele von euch für wirtschaftspolitische Themen interessieren. Solche Themen habe ich bisher zwar gelegentlich auf meinem Blog aufgegriffen. Zum Beispiel mit meinen Berichten über die WTO-Nachfolge oder das afrikanische Freihandelsabkommen AfCFTA. In Zukunft werde ich das aber ausbauen.

Unter dem Punkt ‘Spannend fände ich außerdem’ haben sich viele von euch mehr Berichte über die afrikanische Start-up-Szene gewünscht. Das habe ich direkt umgesetzt. In meinem ersten Text nach der Sommerpause berichte ich, wie Twiga Foods aus Kenia zu Afrikas erfolgreichstem Landwirtschafts-Start-up wurde.

Großes Interesse an Ost- und Westafrika

Auf meine Frage, welche Länder in Afrika euch am meisten interessieren, fielen die Antworten divers aus. Westafrika habt ihr oft genannt, insbesondere Ghana. Außerdem interessieren sich viele von euch für Uganda, Tansania und Kenia in Ostafrika sowie für Südafrika und Botswana.

Über Ghana, Kenia und Nigeria habe ich auf meinem Blog schon relativ viel berichtet. In naher Zukunft möchte ich wie von euch gewünscht noch stärker auf andere ostafrikanische Länder eingehen, zum Beispiel auf Uganda. Langfristig ist es mein Ziel, dann auch in Länder zu schauen, die insgesamt in den Medien selten im Fokus stehen, wie Botswana. Aber eines nach dem anderen. 🙂

Wirtschaft in Afrika: Eure Tipps und Anregungen

Vielen Dank, dass ihr euch zudem Zeit genommen habt, mir einige Tipps mit auf den Weg zu geben! Hier eine Auswahl:

Eure Tipps
Ein oder zwei Themen als “roten Faden” auf dem Blog aufgreifen und aus unterschiedlicher Perspektive darüber berichtenGuter Hinweis, danke. Das versuche ich sehr gerne umzusetzen.
Mehr zur Aktien und Investitionschancen rund um afrikanische Unternehmen/ProjekteDamit bin ich bewusst zurückhaltend. Viele solcher Investitionen erfordern Vorwissen und Erfahrung. Ich möchte nichts “empfehlen”. Ich kann aber gerne versuchen, häufiger afrikanische Unternehmen vorzustellen, die an internationalen Börsen gelistet sind, wie zum Beispiel Jumia.
Mehr AutorInnen aus Afrika engagieren. Wir sind bereit Meinungen zu teilen.Das würde ich sehr gerne. Es ist aber aufwändig, solche Autoren zu finden, sich dann regelmäßig abzusprechen und die Texte zu übersetzen. Bisher habe ich das zeitlich nicht geschafft. Wenn ihr Tipps habt, wer als Gastautor/in gut passt – immer gern!
Noch stärkere Kooperation mit der afrikanischen Diaspora. Regelmäßiger Informationsaustausch mit dem Wirtschaftsnetzwerk Afrika + BVMW (Mittelstandsverband) + den Schwerpunktkammern für afrikanische Länder (u.a. IHK Neuss)Mit vielen der genannten Personen/Organisationen bin ich bereits in Kontakt. Ich versuche mein Netzwerk in dieser Hinsicht kontinuierlich weiter auszubauen.
Eine Möglichkeit zur Vernetzung auf dem Blog wäre toll oder habe ich die nicht gefunden? Englische Version?Das gibt es bis dato beides nicht. Da ich den Blog als privates Projekt neben meiner Arbeit als freie Journalistin betreue, schaffe ich das zeitlich nicht.

Eure Fragen, meine Antworten

Einige von euch haben mir im Rahmen der Umfrage Fragen gestellt, die ich an dieser Stelle gerne beantworte:

Wovon lebst Du?

Ich arbeite als freie Wirtschaftsjournalistin für den Deutschlandfunk, für WDR, NDR und verschiedene Wirtschaftsmagazine. Das heißt, die Redaktionen fragen mich für Projekte an (z. B. Magazintexte oder Radiofeature). Und ich kann mir dann überlegen, ob ich diese umsetzen möchte. Zudem kann ich den Redaktionen auch selbst Themen vorschlagen. Mehr über meine journalistische Arbeit erfahrt ihr hier.

Was verdienst du an Wirtschaft in Afrika?

Genau genommen, nichts. 🙂 Ich betreibe den Blog als privates Projekt neben meiner Arbeit. Ich finde es wichtig, dass der Blick auf den afrikanischen Kontinent differenzierter wird. Außerdem möchte ich selbst gerne mehr über die einzelnen Länder lernen. Was mich motiviert hat, den Blog zu starten, lest ihr hier.

Auf Werbung verzichte ich auf meinem Blog komplett aus Gründen der journalistischen Unabhängigkeit. Allerdings profitiere ich durch meine Arbeit an WirtschaftinAfrika.de indirekt. Wegen meiner fachlichen Expertise werde ich immer wieder als Moderatorin für Veranstaltungen gebucht. Ein Beispiel dafür zeigt das folgende Video:

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Wann reist Du in ein afrikanisches Land und berichtest von Deinen Liveerfahrungen?

Ich habe bisher drei längere Reisen auf den afrikanischen Kontinent unternommen, nach Nigeria, Kenia und Äthiopien. Sehr gerne würde ich bald wieder nach Afrika reisen, zum Beispiel nach Ghana. Allerdings war das zuletzt wegen der Coronapandemie schwierig. Nun haben wir kürzlich familiären Nachwuchs bekommen. Deswegen werde ich auf längere Reisen vorerst weiter verzichten.

Perspektivisch wird sich das sicherlich wieder ändern. Eine Herausforderung bleibt dann, solche Reisen zu finanzieren, da ich ja mit dem Blog kein Geld verdiene. Mein mittelfristiges Ziel ist es daher, zunächst Interviews mit afrikanischen UnternehmerInnen per Videocall zu führen. Das ist natürlich nicht so toll wie vor Ort zu sein. Spannende Einblicke bekommt man aber trotzdem.

Fazit: Die Zukunft von Wirtschaft in Afrika

Mein Ziel ist es, WirtschaftinAfrika.de langfristig fortzuführen. Dank euch habe ich dafür nun neue Anregungen. Für die nahe Zukunft habe ich mir zunächst drei Dinge vorgenommen:

  • mehr Texte mit wirtschaftspolitischem Fokus,
  • mehr Berichte über Ostafrika und die weiteren von euch genannten Länder,
  • regelmäßige Berichte über einige Leitthemen als “roten Faden” für den Blog.
  • Und, sobald ich es zeitlich schaffe, möchte ich afrikanische GastautorInnen finden.

Ich danke euch fürs Mitmachen und freue mich auf unseren weiteren gemeinsamen Austausch bei Wirtschaft in Afrika!

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