<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Wirtschaft in Afrika</title>
	<atom:link href="https://wirtschaftinafrika.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://wirtschaftinafrika.de/</link>
	<description>Fakten statt Vorurteile</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Apr 2026 21:04:53 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.4</generator>

<image>
	<url>https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2020/03/cropped-DSC00960-scaled-1-32x32.jpeg</url>
	<title>Wirtschaft in Afrika</title>
	<link>https://wirtschaftinafrika.de/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Reisen in Marokko: Besondere Unterkünfte</title>
		<link>https://wirtschaftinafrika.de/reisen-marokko/</link>
					<comments>https://wirtschaftinafrika.de/reisen-marokko/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[KatjaScherer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 20:57:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wirtschaftinafrika.de/?p=4896</guid>

					<description><![CDATA[<p>Knapp 20 Millionen Touristinnen und Touristen haben im Jahr 2025 Marokko besucht. Das Land braucht daher neue Unterkünfte. Ein außergewöhnliches Angebot sind die Lehmhäuser von Eco-dôme Maroc. Gründer Youness Ouazri erzählt im Interview, warum Bauen mit Lehm nachhaltig ist und zudem an marokkanische Traditionen anknüpft.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftinafrika.de/reisen-marokko/">Reisen in Marokko: Besondere Unterkünfte</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftinafrika.de">Wirtschaft in Afrika</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Knapp 20 Millionen Touristinnen und Touristen haben im Jahr 2025 Marokko besucht. Das Land braucht daher neue Unterkünfte. Ein außergewöhnliches Angebot sind die Lehmhäuser von Eco-dôme Maroc. Gründer Youness Ouazri erzählt im Interview, warum Bauen mit Lehm nachhaltig ist und zudem an marokkanische Traditionen anknüpft.</em></p>


<div class="wp-block-image is-style-rounded">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="326" height="326" src="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/05/image.png" alt="" class="wp-image-4899" style="width:198px;height:auto" srcset="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/05/image.png 326w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/05/image-300x300.png 300w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/05/image-150x150.png 150w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/05/image-12x12.png 12w" sizes="(max-width: 326px) 100vw, 326px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Youness Ouazri ist Bauingenieur. Er hat 2015 sein Studium an der Ecole Hassania des Travaux Publics abgeschlossen und zwei Jahre lang in einem technischen Planungsbüro als Statiker und Leiter von Bauprojekten gearbeitet. 2017 gründete er Eco-dôme Maroc. Das Unternehmen ist auf den Bau von ökologischen Häusern für den ländlichen Tourismus spezialisiert. (Foto: <a href="https://www.linkedin.com/in/youness-ouazri-1664b574/">Linkedin</a>)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wirtschaft in Afrika (WiA): </strong>Youness, wie kamst Du auf die Idee, Häuser aus Lehm zu bauen?<br><br><strong>Youness:</strong> Die Idee entstand während meines Studiums an der Ecole Hassania des Travaux Publics in Casablanca. Ich war damals Mitglied in einer Organisation, die soziales Unternehmertum fördert. Ein Teil meiner Arbeit bestand darin, durch Marokko zu reisen, hauptsächlich in ländliche Gebiete. Auf einer meiner Reisen stieß ich auf alte, ästhetische Gebäude aus Lehm. Ich stellte Nachforschungen an und fand heraus, dass die Marokkaner vor der Einführung von Beton im Zuge des Imperialismus im Süden mit Lehm und im Norden mit Stein gebaut haben. Die Leute haben damals ein unglaubliches Know-how entwickelt. Ich dachte mir: Warum nicht ein Projekt entwerfen, das dieses alte Wissen wiederbelebt und es gleichzeitig an die heutigen Baunormen anpasst?</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Historisches Meisterwerk: Die Kasbah „Taourirt“ ist eine der größten Lehmburgen des Landes.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Lehm statt Beton: Hält auch bei Regen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WiA: </strong>Wie bist Du das angegangen?<br><br><strong>Youness:</strong> Nach meinem Abschluss im Jahr 2015 habe ich als Bauingenieur in einem technischen Planungsbüro gearbeitet. Parallel dazu habe ich mein Startup entwickelt und 2017 gegründet. An der Ingenieursschule hatte ich Zugang zu einem Labor und anderen Ressourcen. Ich und mein Team, wir haben damals sogar ein Grundstück von der Schule gekauft, um darauf ein 25 Quadratmeter großes Gebäude als Prototyp zu bauen. Wir begannen zu testen, wie wir die Außenbeschichtung des Hauses so gestalten konnten, dass sie sehr widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit und Regen ist. Davor waren uns nur Lehmkonstruktionen in trockenen und halbtrockenen Klimazonen bekannt. Aber dank unsere Forschung können wir inzwischen sogar Gebäude in solchen Regionen buaen, in denen es regnet oder schneit oder in denen wegen der Meeresnähe eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WiA: </strong>Wie geht das?<br><br><strong>Youness:</strong> Wir verwenden für unsere Gebäude immer lokale Rohstoffe. Wenn wir also vor Baubeginn die geotechnische Untersuchung durchführen, prüfen wir die Bestandteile des örtlichen Bodens. Manchmal fehlt es beispielsweise an Ton, Sand oder Schluff. Je nach Zusammensetzung legen wir die äußere Beschichtung des Gebäudes fest, indem wir den Boden entweder unverändert belassen oder weitere Zusatzstoffe hinzufügen. Ein Beispiel für einen solchen Zusatzstoff ist hydraulischer Kalk als natürliches Bindemittel. Und das funktioniert. Wir haben an einem Ort in Marokko gebaut, wo das Wetter ähnlich ist wie in Deutschland. Er heißt Tichka und liegt im Atlasgebirge. Im Winter gibt es viel Regen und viel Schnee. Und im Sommer herrscht große Hitze. Manchmal erreicht die Temperatur 45 bis 50 Grad.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/05/ecodome-1-1-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-4900" srcset="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/05/ecodome-1-1-1024x768.jpg 1024w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/05/ecodome-1-1-300x225.jpg 300w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/05/ecodome-1-1-768x576.jpg 768w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/05/ecodome-1-1-16x12.jpg 16w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/05/ecodome-1-1.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das Kulturzentrum von Eco-dôme Maroc in Tichka (<a href="https://ecodomemaroc.ma/projets.html">Eco-dôme Maroc &#8211; Projects</a>)</em>.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Lehmhäuser für erholsame Nächte?</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WiA:</strong> Bauen mit Beton ist der Standard. Waren eure Kunden anfangs skeptisch?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Youness:</strong> Das hängt davon ab, wie wir verkaufen. In jeder marokkanischen Familie gibt es einen Großvater oder Urgroßvater, der einen Bauernhof mit einem Lehmhaus hatte. Sobald man diese gemeinsame Erinnerung anspricht, sind die Menschen sehr aufgeschlossen dafür, mehr über unser Angebot zu erfahren. Wenn wir dann die Aufmerksamkeit gewonnen haben, sprechen wir über Referenzobjekte, die wir schon gebaut haben. Und wir erklären den Leuten, dass unsere Häuser, obwohl wir mit Lehm bauen, über alle modernen Annehmlichkeiten verfügen, die man auch in Betonhäusern findet. Es gibt sogar Vorteile von Lehmgebäuden die Betonhäuser nicht bieten.<br><br><strong>WiA:</strong> Welche denn?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Youness:</strong> Beispielsweise sind die Luftqualität und der Schlaf in Lehmhäusern deutlich besser. Denn Lehm ist im Vergleich zu Beton und anderen Materialien ein lebendiges Material. Es atmet. Die Luftfeuchtigkeit in einem Haus sollte normalerweise zwischen 40 und 60 Prozent liegen. In einem Lehmhaus ist das automatisch so. Denn wenn die Luftfeuchtigkeit über 60 Prozent steigt, nehmen die Lehmwände den Überschuss auf. Und wenn sie unter 40 Prozent sinkt, geben die Lehmwände Feuchtigkeit ab. Das machen Betongebäuden nicht. Darüber hinaus sind Lehmhäuser viel ökologischer.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Wie die marokkanische Regierung Start-ups fördert</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WiA: </strong>Weil die Herstellung von Zement für Beton so klimaschädlich ist?<br><br><strong>Youness:</strong> Unter anderem. In unseren Studien konzentrieren wir uns hauptsächlich auf zwei Aspekte der Nachhaltigkeit. Der erste ist der CO₂-Fußabdruck unserer Gebäude, etwa bei der Menge an CO₂ in Kilogramm pro Quadratmeter Gebäudefläche: Bei Beton liegt dieser Wert zwischen 350 und 450 Kilogramm pro Quadratmeter. Beim Lehmbau sinkt dieser CO₂-Fußabdruck auf 30 bis 60 Kilogramm CO₂ pro Quadratmeter. Der zweite wichtige Punkt ist der Stromverbrauch. Es ist uns gelungen, den um eine Kilowattstunde pro Quadratmeter und Monat zu senken. Das liegt daran, dass Lehmhäuser weniger Heizung, Kühlung und Feuchtigkeitsregulierung benötigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WiA:</strong> Wie haben Sie Ihre Gründung finanziert?<br><strong><br>Youness:</strong> Aus eigenen Umsätzen sowie durch Fördermitteln und Darlehen. In vielen afrikanischen Ländern ist es t euer,Bankkredite zu erhalten. In Marokko ist das aber anders. Es gibt hier eine Institution namens Tamwilcom. Sie fungiert als öffentliche Bank und hat ein zinsloses Darlehen speziell für Start-ups geschaffen. Das Darlehen wird dem Gründer gewährt, und im Gegenzug muss der Gründer einen Investitionsplan vorlegen, wie er das Geld verwenden wird. Tamwilcom überwacht die Meilensteine dieses Plans. Immer wenn man ein Zwischenziel erreicht, bekommt man einen weiteren Teil des Darlehens ausgezahlt. Haben sie den vollen Darlehensbetrag erhalten, haben Gründer ein Jahr lang Zeit, um an Ihrem Unternehmen zu arbeiten. Danach haben sie vier Jahre Zeit für die Rückzahlung des Darlehens. Es ist ein sehr gutes Instrument für die Unternehmensgründung in Marokko.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/05/image-2-1024x768.png" alt="" class="wp-image-4970" srcset="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/05/image-2-1024x768.png 1024w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/05/image-2-300x225.png 300w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/05/image-2-768x576.png 768w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/05/image-2-1536x1152.png 1536w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/05/image-2-16x12.png 16w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/05/image-2.png 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Innenansicht eines Gebäudes des Unternehmens (Foto: Unternehmen; <a href="https://www.linkedin.com/company/ecodome-maroc/posts/?feedView=images">(1) Ecodome Maroc: Beiträge | LinkedIn</a>)</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Reisen in Marokko: Die Regierung hat große Pläne</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WiA: </strong>Wie hat sich Ihr Unternehmen seit den Anfängen entwickelt?<br><br><strong>Youness: </strong>Wir haben inzwischen mehr als 50 Projekte in ganz Marokko durchgeführt. Die meisten davon betreffen den Wohnungsbau, also Wohnhäuser. Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Bildungsbereich. Wir haben Kulturzentren und einige Schulen in ländlichen Gebieten gebaut. Und dann gibt es noch einen dritten Bereich, nämlich Ökotourismus-Projekte. In diesem Bereich haben wir in letzter Zeit ein starkes Wachstum verzeichnet.<br><br><strong>WiA: </strong>Wie kommt das?<br><br><strong>Youness: </strong>Marokko hat große Ambitionen für den Tourismussektor. Das Tourismusministerium verfolgt die Strategie, bis 2030 mindestens 25 Millionen Touristen anzuziehen. Dazu ermutigt es Investoren, den Bau von Touristenunterkünften voranzutreiben. Und das ist für uns die Gelegenheit, mit den Investoren zusammenzuarbeiten und Partnerschaften aufzubauen.<br><br><strong>WiA:</strong> Was sind Ihre nächsten unternehmerischen Ziele?<br><br><strong>Youness: </strong>Wir wollen weitere Öko-Resorts in Marokko errichten. Außerdem wollen wir unsere Aktivitäten im Ausland ausweiten. Wir haben zwei Erkundungen durchgeführt, eine in Tunesien und die andere an der Elfenbeinküste. Wir prüfen die Möglichkeit, unsere Aktivitäten in einem dieser beiden Länder auszuweiten. Deshalb suchen wir nun Investoren. Ich kann deutschen Investoren insgesamt nur empfehlen, sich die wirtschaftliche Dynamik anzusehen, die derzeit im marokkanischen Tourismussektor herrscht. Es ist ein guter Zeitpunkt, um zu investieren.<br></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftinafrika.de/reisen-marokko/">Reisen in Marokko: Besondere Unterkünfte</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftinafrika.de">Wirtschaft in Afrika</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://wirtschaftinafrika.de/reisen-marokko/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hotels in Afrika: Wie CityBlue Hotels den Markt aufmischt</title>
		<link>https://wirtschaftinafrika.de/hotels-afrika/</link>
					<comments>https://wirtschaftinafrika.de/hotels-afrika/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[KatjaScherer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2026 21:58:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unternehmensporträts]]></category>
		<category><![CDATA[Hotels]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wirtschaftinafrika.de/?p=4935</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die afrikanische Hotelbranche wird stark von internationalen Luxusketten dominiert. Doch mit dem Unternehmen CityBlue Hotels wächst in Ostafrika ein ehrgeiziger lokaler Wettbewerber heran.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftinafrika.de/hotels-afrika/">Hotels in Afrika: Wie CityBlue Hotels den Markt aufmischt</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftinafrika.de">Wirtschaft in Afrika</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Die afrikanische Hotelbranche wird stark von internationalen Luxusketten dominiert. Doch mit dem Unternehmen CityBlue Hotels wächst in Ostafrika ein ehrgeiziger lokaler Wettbewerber heran.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Jameel Verjee bewirbt sein Unternehmen CityBlue Hotels als Afrikas am schnellsten wachsende Hotelkette. Seit der Gründung 2013 hat die Gruppe gut ein halbes Dutzend Hotels in Ostafrika aufgebaut – und expandiert weiter: Mit zwei Häusern in Accra ist CityBlue auch in Westafrika vertreten, in Südafrika besteht eine strategische Partnerschaft mit Dream Hotels &amp; Resorts. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Unternehmen ist damit Teil eines Trends, der viele afrikanische Länder betrifft: Die Hotelbranche auf dem Kontinent wächst. Das zeigen <a href="https://wirtschaftinafrika.de/hotelketten-in-afrika/">Zahlen der nigerianischen Beratungsfirma W Hospitality</a>. Dominiert wird der Markt bisher allerdings von internationalen Ketten wie Marriott, Hilton, Accor, IHG und Radisson. Genau das will CityBlue-Gründer Jameel Verjee offenbar ändern.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="534" src="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Emin-Pasha-Hotel-Kampala.jpeg" alt="" class="wp-image-4945" style="width:800px;height:auto" srcset="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Emin-Pasha-Hotel-Kampala.jpeg 800w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Emin-Pasha-Hotel-Kampala-300x200.jpeg 300w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Emin-Pasha-Hotel-Kampala-768x513.jpeg 768w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Emin-Pasha-Hotel-Kampala-18x12.jpeg 18w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das Emin Pasha Hotel in Kampala, Uganda, gehört seit 2023 ebenfalls zu CityBlue Hotels (Foto: <a href="https://www.africa-newsroom.com/press/the-emin-pasha-joins-the-cityblue-collection-in-uganda?lang=en" type="link" id="https://www.africa-newsroom.com/press/the-emin-pasha-joins-the-cityblue-collection-in-uganda?lang=en">Unternehmen</a>).</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">CityBlue zielt auf die gehobene Mitte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gegründet in Ruanda, hat dsein Unternehmen 2019 seinen Firmensitz <a href="https://www.businessdailyafrica.com/bd/corporate/companies/hotel-chain-cityblue-shifts-head-office-to-nairobi-next-year-2221866" type="link" id="https://www.businessdailyafrica.com/bd/corporate/companies/hotel-chain-cityblue-shifts-head-office-to-nairobi-next-year-2221866">nach Nairobi in Kenia</a> verlegt. Afrika mit seinen über 50 Ländern biete allein wegen seiner Größe enormes Potenzial, sagte Verjee 2023 der Zeitung <a href="https://mountkenyatimes.co.ke/one-on-one-with-the-founder-ceo-of-cityblue-hotels-jameel-verjee/">Mount Kenya Times</a>. „Zudem sind viele der großen Konzerne im Fünf-Sterne-Segment tätig, während wir uns in erster Linie auf das mittlere und obere mittlere Segment konzentriert haben, wo unserer Meinung nach die größte Lücke besteht.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuell betreibt die Kette laut Firmenhomepage Hotels in Mombasa, Nairobi, Kigali, Dar es Salaam, Kampala und Accra. Auf der Buchungsplattform Booking.com erzielen die Häuser Bewertungen zwischen 7,5 und 8,7 von 10 Punkten (siehe folgender Screenshot als Beispiel). Das Kundenfeedback ist also je nach Standort solide bis sehr gut. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="365" src="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2026/03/image-3-1024x365.png" alt="" class="wp-image-4941" srcset="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2026/03/image-3-1024x365.png 1024w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2026/03/image-3-300x107.png 300w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2026/03/image-3-768x274.png 768w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2026/03/image-3-18x6.png 18w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2026/03/image-3.png 1267w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Gründer mit globalem Werdegang</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.futurehospitality.com/africa/speakers/RXZlbnRQZW9wbGVfNDM2MTE4NjM=" type="link" id="https://www.futurehospitality.com/africa/speakers/RXZlbnRQZW9wbGVfNDM2MTE4NjM=">Jameel Verjee</a> ist in England geboren und aufgewachsen, studierte Rechtswissenschaften an der London School of Economics und arbeitete anschließend für die Kanzlei Berwin Leighton Paisner in London und Paris. Danach gründete er mehrere Startups im Vereinigten Königreich und im Nahen Osten, bevor er Familienbeteiligungen übernahm, die heute unter der Diar Group gebündelt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Diar Group steht offenbar auch als Investor hinter CityBlue Hotels. Öffentliche Informationen findet man über die Firma allerdings wenig. In dieser <a href="https://www.green.earth/press-releases/dgb-the-diar-group" type="link" id="https://www.green.earth/press-releases/dgb-the-diar-group">Pressemitteilung</a> über eine Partnerschaft der Diar Group mit der niederländischen Firma Green.Earth heißt es: &#8222;Die Diar Group ist ein in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässiges Family Office mit Beteiligungen in den Bereichen Gastgewerbe, Private Equity, Investitionen und Technologie.&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was CityBlue Hotels auszeichnet</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wegen seines Erfolgs in der Hotelbranche ist Verjee mittlerweile ein gefragter Interviewpartner und Speaker bei Branchenevents. Er zählt unter anderem zu den Top-Speakern beim Future Hospitality Summit Africa <a href="https://www.futurehospitality.com/africa" type="link" id="https://www.futurehospitality.com/africa">Ende März 2026</a> in Nairobi. Allerdings: Auch wenn er sein Unternehmen als Afrikas am schnellsten wachsende Hotelkette bewirbt – die größte afrikanische Hotelkette ist es nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andere erfolgreiche afrikanische Hotelketten sind etwa Tsogo Sun, City Lodge und Southern Sun aus Südafrika. Die Kette Onomo Hotels aus Marokko betreibt gut zwanzig Hotels in in West- und Südostafrika. Die Azalaï Hotel Group ist ebenfalls stark in Westafrika. Das Besondere an CityBlue ist der Fokus auf Ostafrika und das – eigenen Angaben nach – überdurchschnittlich schnelle Wachstum.</p>







<h2 class="wp-block-heading">Gutes Aussichten – auch für den innerafrikanischen Tourismus</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt gilt: Der Hotelsektor auf dem afrikanischen Kontinent wächst kräftig. Daher investieren auch viele internationale Ketten, vor allem im Norden des Kontinents. Nachdem der internationale Tourismus nach Afrika während der Coronapandemie eingebrochen ist, erlebt der Sektor <a href="https://abouttravel.ch/reisebranche/afrikas-tourismussektor-bleibt-auf-wachstumskurs/" type="link" id="https://abouttravel.ch/reisebranche/afrikas-tourismussektor-bleibt-auf-wachstumskurs/">einen Aufschwung</a>. Viele afrikanische Staaten haben in jüngster Zeit ihr Tourismus-Marketing ausgebaut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CityBlue-Gründer Jameel Verjee betonte gegenüber der Mount Kenya Times im Jahr 2023, dass seine Kette dabei nicht nur Reisende aus Europa, Indien, China oder dem Nahen Osten ansprechen wolle. Er riet, den innerafrikanischen Touristen nicht zu unterschätzen. &#8222;Bis 2040 werden etwa 500 Millionen Afrikaner in städtischen Gebieten leben. Und die meisten von ihnen gehören zur aufstrebenden Mittelschicht&#8220;, sagte der Gründer. Auch für diese Reisenden brauche es ein entsprechendes Angebot.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftinafrika.de/hotels-afrika/">Hotels in Afrika: Wie CityBlue Hotels den Markt aufmischt</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftinafrika.de">Wirtschaft in Afrika</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://wirtschaftinafrika.de/hotels-afrika/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hotelketten in Afrika planen starkes Wachstum</title>
		<link>https://wirtschaftinafrika.de/hotelketten-in-afrika/</link>
					<comments>https://wirtschaftinafrika.de/hotelketten-in-afrika/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[KatjaScherer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 22:05:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Branchenreporte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wirtschaftinafrika.de/?p=4918</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ende März findet in Kenia der Future Hospitality Summit Africa statt, ein wichtiges Branchentreffen für die Hotelindustrie. Neue Zahlen im Vorfeld zeigen: Internationale Hotelketten in Afrika investieren kräftig – vor allem in einem Land.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftinafrika.de/hotelketten-in-afrika/">Hotelketten in Afrika planen starkes Wachstum</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftinafrika.de">Wirtschaft in Afrika</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Ende März findet in Kenia der Future Hospitality Summit Africa statt, ein wichtiges Branchentreffen für die Hotelindustrie. Neue Zahlen im Vorfeld zeigen: Internationale Hotelketten in Afrika investieren kräftig – vor allem in einem Land.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Abtauchen ins Nachtleben von Accra, entspannen in Cape Town oder die pulsierende Wirtschaftsmetropole Casablanca erleben: All das können Reisende bald in neuen Luxushotels vor Ort. Und das sind nur wenige Beispiele. Ein <a href="https://www.africa-newsroom.com/press/africas-hotel-development-pipeline-hits-record-high-as-east-africa-leads-in-construction-momentum?lang=en" type="link" id="https://www.africa-newsroom.com/press/africas-hotel-development-pipeline-hits-record-high-as-east-africa-leads-in-construction-momentum?lang=en">Bericht der nigerianischen Beratungsfirma W Hospitality Group</a> zeigt: Insgesamt befinden sich derzeit 675 Hotels und Ressorts mit gut 120 000 Zimmern in Entwicklung <em>–</em> ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Wachstum findet nach Angaben des Branchendienstleisters vor allem in bestimmten Ländern statt, zuvorderst in Ägypten. Dort entstehen derzeit gut 180 neue Hotelprojekte mit knapp 50 000 Zimmern. Das entspricht mehr als einem Drittel aller Kapazitäten, die derzeit neu auf dem Kontinent gebaut werden. Mit deutlichem Abstand dahinter folgen Marokko und Nigeria.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="649" height="613" src="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2026/03/image-1.png" alt="" class="wp-image-4920" srcset="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2026/03/image-1.png 649w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2026/03/image-1-300x283.png 300w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2026/03/image-1-13x12.png 13w" sizes="auto, (max-width: 649px) 100vw, 649px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Nordafrika vorn, aber Ostafrika stark in der Umsetzung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt machen die zehn führenden Länder knapp 80 Prozent der gesamten neuen Zimmer aus. Trevor Ward, der Geschäftsführer der W Hospitality Group sagt: „Die Daten zeigen deutlich, dass die Entwicklung der Hotelbranche in Afrika von einer Handvoll leistungsstarker Märkte vorangetrieben wird, wobei Ägypten sowohl bei den Vertragsabschlüssen als auch bei den geplanten Eröffnungen klar an der Spitze liegt.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Hilton-Marsa-Alam-Marina-An-All-Inclusive-Resort-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-4923" srcset="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Hilton-Marsa-Alam-Marina-An-All-Inclusive-Resort-1024x576.jpg 1024w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Hilton-Marsa-Alam-Marina-An-All-Inclusive-Resort-300x169.jpg 300w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Hilton-Marsa-Alam-Marina-An-All-Inclusive-Resort-768x432.jpg 768w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Hilton-Marsa-Alam-Marina-An-All-Inclusive-Resort-1536x864.jpg 1536w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Hilton-Marsa-Alam-Marina-An-All-Inclusive-Resort-scaled.jpg 2048w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2026/03/Hilton-Marsa-Alam-Marina-An-All-Inclusive-Resort-18x10.jpg 18w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Hotelkette Hilton etwa plant <a href="https://stories.hilton.com/emea/releases/hilton-on-track-to-triple-its-portfolio-in-egypt-with-plans-to-open-25-hotels-across-the-country#download" type="link" id="https://stories.hilton.com/emea/releases/hilton-on-track-to-triple-its-portfolio-in-egypt-with-plans-to-open-25-hotels-across-the-country#download">25 neue Hotels in Ägypten</a>, zum Beispiel in der Region Marsa Alam. (Foto: <strong>© 2026 Hilton</strong>)</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In Kenia, Äthiopien und Tansania sind weniger Projekte geplant. Bei denen, die es gibt, ist aber dafür der Bau schon weit fortgeschritten. Trevor Ward kommentiert: „Was dieses Jahr besonders auffällt, ist die Stärke Ostafrikas in Bezug auf die Umsetzung von Projekten. Kenia, Äthiopien und Tansania weisen einige der höchsten Bauquoten auf dem Kontinent auf, was darauf hindeutet, dass hier kurz- bis mittelfristig mit einem neuen Angebot zu rechnen ist.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Internationale Hotelketten in Afrika führend</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Treiber der Projekte sind vor allem globale Hotelketten: An der Spitze steht Marriott International mit gut 30 000 Zimmern in Entwicklung. Danach folgen Hilton, Accor, IHG und die Radisson Hotel Group. Viele neue Hotelketten planen Neueröffnungen in 2026 und 2027. Allerdings habe sich in der Vergangenheit gezeigt, dass die Fertigstellung neuer Hotels und Ressorts oft hinter den Prognosen zurückbleibe, schreibt die W Hospitality Group. Das verdeutliche die anhaltende Kluft zwischen Ambition und Umsetzung.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="928" height="350" src="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2026/03/image-2.png" alt="" class="wp-image-4921" srcset="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2026/03/image-2.png 928w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2026/03/image-2-300x113.png 300w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2026/03/image-2-768x290.png 768w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2026/03/image-2-18x7.png 18w" sizes="auto, (max-width: 928px) 100vw, 928px" /></figure>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das große Schaulaufen der Branche <em>– </em>der Future Hospitality Summit Africa <em>– </em>startet am 31. März 2026 in Nairobi in Kenia. Die Themen, die dieses Jahr im Fokus stehen, sind die Förderung des Tourismussektors am Beispiel von Uganda und Angola sowie die Expansionschancen von internationalen und lokalen afrikanischen Hotelketten auf dem Kontinent. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftinafrika.de/hotelketten-in-afrika/">Hotelketten in Afrika planen starkes Wachstum</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftinafrika.de">Wirtschaft in Afrika</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://wirtschaftinafrika.de/hotelketten-in-afrika/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lebensmittel online ordern: Wie Konzoom einkaufen in Accra erleichtert</title>
		<link>https://wirtschaftinafrika.de/lebensmittel-online-afrika/</link>
					<comments>https://wirtschaftinafrika.de/lebensmittel-online-afrika/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[KatjaScherer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Feb 2025 20:56:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unternehmensporträts]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Einzelhandel]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinehandel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wirtschaftinafrika.de/?p=4760</guid>

					<description><![CDATA[<p>In Deutschland fristen Lebensmittel-Lieferdienste eher ein Nischendasein. In Ländern wie Ghana ist der Bedarf deutlich größer. Gründerin Cecilia Crentsil baut in Accra den Lieferdienst Konzoom auf und weiß, warum Lebensmittel online ordern dort immer beliebter wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftinafrika.de/lebensmittel-online-afrika/">Lebensmittel online ordern: Wie Konzoom einkaufen in Accra erleichtert</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftinafrika.de">Wirtschaft in Afrika</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>In Deutschland fristen Lebensmittel-Lieferdienste eher ein Nischendasein. In Ländern wie Ghana ist der Bedarf deutlich größer. Gründerin Cecilia Crentsil baut in Accra den Lieferdienst Konzoom auf und weiß, warum Lebensmittel online ordern dort immer beliebter wird.</em></p>



<div style="height:18px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="wp-block-image is-style-rounded">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="800" src="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/image-3.png" alt="" class="wp-image-4765" style="width:208px;height:208px" srcset="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/image-3.png 800w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/image-3-300x300.png 300w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/image-3-150x150.png 150w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/image-3-768x768.png 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Foto: <a href="https://www.linkedin.com/in/cecilia-crentsil-a1583858/overlay/photo/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">C. Crentsil/LinkedIn</a></em></figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Mal eben zwei Packungen Milch, Cornflakes und Duschgel besorgen? In Deutschland radelt man dafür zum nächsten Supermarkt. In Ghana ist der Einkauf komplizierter, selbst mitten in Großstädten wie Accra. Supermärkte gibt es dort nur wenige und deren Preise sind oft sehr hoch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Unternehmerin Cecilia Crentsil hat daher mit ihrem Mann einen Online-Lieferservice für Lebensmittel gegründet: das Unternehmen Konzoom. Im Interview mit WirtschaftinAfrika.de erzählt sie, wie sie den Wocheneinkauf in Accra erleichtern will.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WirtschaftinAfrika (WiA):</strong> Cecilia, wie kamt ihr auf Eure Geschäftsidee?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Cecilia Crentsil: </strong>Die Idee entstand während der Coronapandemie. Wir haben damals in Deutschland gelebt und während der Lockdowns bei Anbietern wie Flinc &amp; Co. Essen bestellt. Gleichzeitig wollten wir aber damals schon wieder mehr Zeit in Ghana verbringen. Uns kam der Gedanke, das Konzept der Online-Lieferdienste auf Accra zu übertragen. Dort ist der Bedarf für so einen Service nämlich viel größer.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Marktbesuch in Accra: Entspannt einkaufen geht anders</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WiA: </strong>Warum?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Cecilia:</strong> Weil es dort bisher nur sehr wenige stationäre Supermärkte gibt. Es gibt eine Supermarktkette namens Melcom und einige größere Einkaufszentren. Aber die Preise dort sind sehr hoch, weil die Händler fast alle Produkte importieren. Außerdem wollen die Menschen nicht extra für Einkäufe in die Innenstadt fahren müssen. Das dauert wegen des starken Verkehrs in Accra schnell ein bis zwei Stunden. Die meisten kaufen daher bei Open-Air-Märkten in ihren Stadtteilen ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WiA: </strong>Ist das ein Problem?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Cecilia:</strong> Es macht vielen Menschen zumindest keinen Spaß. Das haben wir in vielen Gesprächen mit Freunden und Bekannten vor der Gründung abgefragt. Fast alle haben das Gleiche erzählt: dass sie die Marktbesuche stressig finden, weil die Märkte sehr voll und laut sind. Es wird viel gedrängelt und man muss ständig Preise verhandeln. Ich selbst fand das als Kind schon immer sehr unangenehm. Alternativ gibt es für Menschen in Accra die Möglichkeit, bei kleinen Krämerläden in ihren Stadtteilen einkaufen zu gehen. Aber die haben nur ein sehr begrenztes Sortiment und wenig Auswahl.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Wie fühlt es sich in auf dem Makola-Markt in Accra einzukaufen? Dieses Video vermittelt einen Eindruck. </em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Lebensmittel online ordern: für viele eine Zeitersparnis</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WiA: </strong>Wie funktioniert der Einkauf bei Konzoom?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Cecilia:</strong> Wir haben einen Online-Shop und eine App entwickelt, über die Kunden ihre Waren bestellen können. Geben sie einen Auftrag ein, erhalten sowohl unsere Fahrer als auch unsere Mitarbeiter in unserem Logistikhub eine Nachricht, ebenfalls per App. Wir versprechen, dass wir bestellte Lebensmittel innerhalb von 60 Minuten ausliefern. Dafür beschäftigen wir aktuell vier Fahrer, zwei davon in Vollzeit, zwei in Teilzeit. Insgesamt sind wir mittlerweile elf Leute im Team.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WiA: </strong>Welche Haushalte bestellen bei euch?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Cecilia: </strong>Eine typische Kundin wäre eine Mutter mit zwei Kindern, die zum Beispiel als Kundenberaterin bei einer Bank arbeitet. Sie muss morgens früh zur Arbeit und nach der Arbeit die Kinder von der Schule abholen. Das dauert in Accra wegen der überfüllten Straßen auch sehr lang. Sie ist also froh, wenn sie nicht auch noch einkaufen gehen muss. Wir haben viele Kunden, die auch mal einige Zeit im Ausland gelebt haben und auch schon in den USA, Kanada oder Großbritannien Lebensmittel online gekauft haben. Manche leben sogar dauerhaft im Ausland und bestellen per Konzoom Lebensmittel für ihre Eltern in Ghana.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/image-2-1024x1024.png" alt="" class="wp-image-4764" style="width:768px;height:768px" srcset="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/image-2-1024x1024.png 1024w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/image-2-300x300.png 300w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/image-2-150x150.png 150w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/image-2-768x768.png 768w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/image-2.png 1440w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ein Lieferfahrer von Konzoom übergibt eine Bestellung. (Foto: <a href="https://www.facebook.com/konzoomshop/photos/pb.100075934014204.-2207520000/144549577971473/?type=3" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unternehmen</a>)</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Kundenversprechen: günstige Preise</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WiA: </strong>Wie habt ihr eure Gründung finanziert?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Cecilia:</strong> Mit eigenen Ersparnissen und einem Bankkredit. Den Kredit haben wir bei einer deutschen Bank aufgenommen. Die ghanaische Bank, die wir zuerst angefragt haben, hat 22 Prozent Zinsen verlangt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WiA: </strong>Wie hoch sind eure Preise im Verkauf? Importierte Lebensmittel sind in Ghana teuer – ihr liefert eure Produkte auch noch aus. Macht sie das nicht noch teurer als im Supermarkt?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Cecilia:</strong> Nein. Wir bieten sogar viele Produkte günstiger an als die hiesigen Supermärkte. Ein Beispiel: Wenn man eine Packung Kellogs Cornflakes in Accra im Supermarkt kauft, kostet das circa 90 Cedi, also etwa sechs Euro. Wir bieten die gleiche Packung für 65 Cedi an, also etwa zwei Euro günstiger.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/image-4-1024x1024.png" alt="" class="wp-image-4766" style="width:512px;height:512px" srcset="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/image-4-1024x1024.png 1024w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/image-4-300x300.png 300w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/image-4-150x150.png 150w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/image-4-768x768.png 768w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/image-4.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><a href="https://www.facebook.com/konzoomshop/photos/pb.100075934014204.-2207520000/158967796529651/?type=3" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Konzoom-</a></em><a style="font-style: italic;" href="https://www.facebook.com/konzoomshop/photos/pb.100075934014204.-2207520000/158967796529651/?type=3" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Werbeanzeige:</a> <i>Importierte Produkte sind in Ghana teuer. </i></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WiA: </strong>Wie geht das?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Cecilia: </strong>Wir beziehen unsere Produkte genau wie Supermärkte direkt von den Importeuren, also zum Beispiel von Nestle Ghana. Das heißt, wir können zu ähnlichen Preisen einkaufen. Aber wir haben eine schlankere Struktur und weniger Fixkosten. Außerdem bieten wir neben importierten Produkten ganz bewusst auch viele Waren an, die in Ghana produziert werden und auf die kein Importzoll gezahlt werden muss. Dadurch sind lokal produzierte Produkte in der Regel erschwinglicher. Wir arbeiten mittlerweile mit über 50 kleinen und mittleren Unternehmen im Land zusammen. Davon profitieren auch die Hersteller, weil sie durch uns einen zusätzlichen Absatzkanal haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lebensmittel online bestellen: Mehr Erfolg, mehr Wettbewerb?</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WiA: </strong>Wie viele Kunden habt ihr aktuell?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Cecilia: </strong>Wir haben über 3000 angemeldete Nutzer. Gut 800 davon haben schon mindestens einmal bei uns bestellt. Anfangs haben wir eine Marketing-Kampagne gestartet und auf Plakatwänden in Accra geworben. Und wir sind in sozialen Netzwerken aktiv. Mittlerweile bekommen wir die meisten neuen Kunden durch persönliche Empfehlungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WiA: </strong>Wenn Lebensmittel-Lieferungen vor Ort gefragt sind: Ruft das nicht Wettbewerber auf den Plan?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Cecilia: </strong>Doch. Seit etwa einem Jahr ist zum Beispiel der Anbieter NokNok aus dem Libanon in Ghana aktiv. Das Unternehmen liefert aber anders als wir ausschließlich in sehr wohlhabende Stadtteile. Wir haben dagegen auch die Mittelschicht im Blick. Außerdem ist der Bedarf insgesamt sehr groß. In Accra leben mittlerweile über zwei Millionen Menschen. Es gibt also Platz für mehr Anbieter im Markt.</p>



<blockquote class="instagram-media" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/CgT-YZqjrT1/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:540px; min-width:326px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);"><div style="padding:16px;"> <a href="https://www.instagram.com/p/CgT-YZqjrT1/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" background:#FFFFFF; line-height:0; padding:0 0; text-align:center; text-decoration:none; width:100%;" target="_blank" rel="noopener"> <div style=" display: flex; flex-direction: row; align-items: center;"> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;"></div> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;"></div></div></div><div style="padding: 19% 0;"></div> <div style="display:block; height:50px; margin:0 auto 12px; width:50px;"><svg width="50px" height="50px" viewBox="0 0 60 60" version="1.1" xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" xmlns:xlink="https://www.w3.org/1999/xlink"><g stroke="none" stroke-width="1" fill="none" fill-rule="evenodd"><g transform="translate(-511.000000, -20.000000)" fill="#000000"><g><path d="M556.869,30.41 C554.814,30.41 553.148,32.076 553.148,34.131 C553.148,36.186 554.814,37.852 556.869,37.852 C558.924,37.852 560.59,36.186 560.59,34.131 C560.59,32.076 558.924,30.41 556.869,30.41 M541,60.657 C535.114,60.657 530.342,55.887 530.342,50 C530.342,44.114 535.114,39.342 541,39.342 C546.887,39.342 551.658,44.114 551.658,50 C551.658,55.887 546.887,60.657 541,60.657 M541,33.886 C532.1,33.886 524.886,41.1 524.886,50 C524.886,58.899 532.1,66.113 541,66.113 C549.9,66.113 557.115,58.899 557.115,50 C557.115,41.1 549.9,33.886 541,33.886 M565.378,62.101 C565.244,65.022 564.756,66.606 564.346,67.663 C563.803,69.06 563.154,70.057 562.106,71.106 C561.058,72.155 560.06,72.803 558.662,73.347 C557.607,73.757 556.021,74.244 553.102,74.378 C549.944,74.521 548.997,74.552 541,74.552 C533.003,74.552 532.056,74.521 528.898,74.378 C525.979,74.244 524.393,73.757 523.338,73.347 C521.94,72.803 520.942,72.155 519.894,71.106 C518.846,70.057 518.197,69.06 517.654,67.663 C517.244,66.606 516.755,65.022 516.623,62.101 C516.479,58.943 516.448,57.996 516.448,50 C516.448,42.003 516.479,41.056 516.623,37.899 C516.755,34.978 517.244,33.391 517.654,32.338 C518.197,30.938 518.846,29.942 519.894,28.894 C520.942,27.846 521.94,27.196 523.338,26.654 C524.393,26.244 525.979,25.756 528.898,25.623 C532.057,25.479 533.004,25.448 541,25.448 C548.997,25.448 549.943,25.479 553.102,25.623 C556.021,25.756 557.607,26.244 558.662,26.654 C560.06,27.196 561.058,27.846 562.106,28.894 C563.154,29.942 563.803,30.938 564.346,32.338 C564.756,33.391 565.244,34.978 565.378,37.899 C565.522,41.056 565.552,42.003 565.552,50 C565.552,57.996 565.522,58.943 565.378,62.101 M570.82,37.631 C570.674,34.438 570.167,32.258 569.425,30.349 C568.659,28.377 567.633,26.702 565.965,25.035 C564.297,23.368 562.623,22.342 560.652,21.575 C558.743,20.834 556.562,20.326 553.369,20.18 C550.169,20.033 549.148,20 541,20 C532.853,20 531.831,20.033 528.631,20.18 C525.438,20.326 523.257,20.834 521.349,21.575 C519.376,22.342 517.703,23.368 516.035,25.035 C514.368,26.702 513.342,28.377 512.574,30.349 C511.834,32.258 511.326,34.438 511.181,37.631 C511.035,40.831 511,41.851 511,50 C511,58.147 511.035,59.17 511.181,62.369 C511.326,65.562 511.834,67.743 512.574,69.651 C513.342,71.625 514.368,73.296 516.035,74.965 C517.703,76.634 519.376,77.658 521.349,78.425 C523.257,79.167 525.438,79.673 528.631,79.82 C531.831,79.965 532.853,80.001 541,80.001 C549.148,80.001 550.169,79.965 553.369,79.82 C556.562,79.673 558.743,79.167 560.652,78.425 C562.623,77.658 564.297,76.634 565.965,74.965 C567.633,73.296 568.659,71.625 569.425,69.651 C570.167,67.743 570.674,65.562 570.82,62.369 C570.966,59.17 571,58.147 571,50 C571,41.851 570.966,40.831 570.82,37.631"></path></g></g></g></svg></div><div style="padding-top: 8px;"> <div style=" color:#3897f0; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:550; line-height:18px;">Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an</div></div><div style="padding: 12.5% 0;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: row; margin-bottom: 14px; align-items: center;"><div> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(0px) translateY(7px);"></div> <div style="background-color: #F4F4F4; height: 12.5px; transform: rotate(-45deg) translateX(3px) translateY(1px); width: 12.5px; flex-grow: 0; margin-right: 14px; margin-left: 2px;"></div> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px);"></div></div><div style="margin-left: 8px;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 20px; width: 20px;"></div> <div style=" width: 0; height: 0; border-top: 2px solid transparent; border-left: 6px solid #f4f4f4; border-bottom: 2px solid transparent; transform: translateX(16px) translateY(-4px) rotate(30deg)"></div></div><div style="margin-left: auto;"> <div style=" width: 0px; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-right: 8px solid transparent; transform: translateY(16px);"></div> <div style=" background-color: #F4F4F4; flex-grow: 0; height: 12px; width: 16px; transform: translateY(-4px);"></div> <div style=" width: 0; height: 0; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-left: 8px solid transparent; transform: translateY(-4px) translateX(8px);"></div></div></div> <div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center; margin-bottom: 24px;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 224px;"></div> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 144px;"></div></div></a><p style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; line-height:17px; margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;"><a href="https://www.instagram.com/p/CgT-YZqjrT1/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none;" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Konzoom (@konzoomshop)</a></p></div></blockquote>
<script async="" src="//www.instagram.com/embed.js"></script>



<h2 class="wp-block-heading">Investorensuche für weitere Ziele</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WiA: </strong>Habt ihr auch Expansionspläne über Accra hinaus?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Cecilia: </strong>Ja – allerdings eher mittelfristig. Ein interessanter Standort für uns ist zum Beispiel die Großstadt Takoradi, westlich von Accra. Dort gibt es viele Ölraffinerien und dadurch auch viele internationale Fachkräfte und vergleichsweise hohe Einkommen. In Côte d&#8217;Ivoire und Nigeria gibt es ebenfalls interessante Städte. Dass wir in absehbarer Zeit starke Konkurrenz durch neue Supermärkte bekommen, glaube ich nicht. Viele Städte in Westafrika wachsen rasant – so schnell können Supermarktketten gar nicht mitziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WiA: </strong>Was sind eure konkreten Ziele fürs laufende Jahr?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Cecilia:</strong> Wir wollen bis Ende Jahres insgesamt 100 ghanaische Hersteller auf unsere Plattform bringen, um Kunden noch mehr Auswahl zu bieten. Parallel suchen wir Business Angels. Wir haben in den vergangenen Jahren über 20.000 Bestellungen bearbeitet und wissen, dass unser Geschäftsmodell funktioniert. Nun sind wir an einem guten Punkt, um das Geschäft weiter zu skalieren.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:34% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2024/07/assi-bla-1024x576.jpg" alt="E-Commerce in Afrika" class="wp-image-4415 size-full" srcset="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2024/07/assi-bla-1024x576.jpg 1024w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2024/07/assi-bla-300x169.jpg 300w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2024/07/assi-bla-768x432.jpg 768w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2024/07/assi-bla.jpg 1366w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<div style="height:24px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Generell ist der Online-Handel in Afrika in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Davon profitieren große Online-Marktplätze wie Jumia aus Nigeria, aber auch <a href="https://wirtschaftinafrika.de/digitalisierung-in-afrika-eine-chance-fuer-kleinunternehmer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kleinunternehmer wie die Gründerin Tatiana Assi-Bla aus Côte d’Ivoire</a>.</p>
</div></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div style="height:16px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="wp-block-image is-style-rounded">
<figure class="alignleft size-thumbnail"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/0Q0A1838-150x150.jpg" alt="" class="wp-image-4730"/></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><em>In meinem Blog steckt viel Arbeit. Daher freue ich mich über Spenden. Das geht hier via Paypal. Meldet Euch außerdem sehr gerne für meinen Newsletter an</em>.</p>



<form action="https://www.paypal.com/donate" method="post" target="_top">
<input type="hidden" name="hosted_button_id" value="6AN2CQ8KLSRZE" />
<input type="image" src="https://www.paypalobjects.com/de_DE/DE/i/btn/btn_donate_LG.gif" border="0" name="submit" title="PayPal - The safer, easier way to pay online!" alt="Spenden mit dem PayPal-Button" />
<img loading="lazy" decoding="async" alt="" border="0" src="https://www.paypal.com/de_DE/i/scr/pixel.gif" width="1" height="1" />
</form>



<div style="height:23px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Seid dabei! Der Newsletter zu &#8218;Wirtschaft in Afrika&#8216;:</h2>



<script>(function() {
	window.mc4wp = window.mc4wp || {
		listeners: [],
		forms: {
			on: function(evt, cb) {
				window.mc4wp.listeners.push(
					{
						event   : evt,
						callback: cb
					}
				);
			}
		}
	}
})();
</script><!-- Mailchimp for WordPress v4.14.1 - https://wordpress.org/plugins/mailchimp-for-wp/ --><form id="mc4wp-form-1" class="mc4wp-form mc4wp-form-294" method="post" data-id="294" data-name="Neues von &#039;Wirtschaft in Afrika&#039;" ><div class="mc4wp-form-fields"><p>
    <label>
        <input name="AGREE_TO_TERMS" type="checkbox" value="1" required=""> <a href="https://wirtschaftinafrika.de/kontakt/" target="_blank"> Ich habe die Nutzungsbedingungen gelesen und bin einverstanden.</a>
    </label>
</p>
<p>
	Ihr wollt über neue Artikel informiert werden? Meldet euch hier an! 
      <p>
      </p>
		<input type="email" name="EMAIL" placeholder="Eure E-Mail-Adresse" required />
</p>

<p>
	<input type="submit" value="Anmelden" />
</p></div><label style="display: none !important;">Wenn du ein Mensch bist, lasse das Feld leer: <input type="text" name="_mc4wp_honeypot" value="" tabindex="-1" autocomplete="off" /></label><input type="hidden" name="_mc4wp_timestamp" value="1793260688" /><input type="hidden" name="_mc4wp_form_id" value="294" /><input type="hidden" name="_mc4wp_form_element_id" value="mc4wp-form-1" /><div class="mc4wp-response"></div></form><!-- / Mailchimp for WordPress Plugin -->



<p class="wp-block-paragraph"><br></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftinafrika.de/lebensmittel-online-afrika/">Lebensmittel online ordern: Wie Konzoom einkaufen in Accra erleichtert</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftinafrika.de">Wirtschaft in Afrika</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://wirtschaftinafrika.de/lebensmittel-online-afrika/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ernährungssicherheit: Aquakultur in Afrika als Teil der Lösung</title>
		<link>https://wirtschaftinafrika.de/ernaehrungssicherheit-aquakultur-afrika/</link>
					<comments>https://wirtschaftinafrika.de/ernaehrungssicherheit-aquakultur-afrika/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[KatjaScherer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Feb 2025 07:39:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Branchenreporte]]></category>
		<category><![CDATA[Aquakultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Fischerei]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wirtschaftinafrika.de/?p=4708</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Weltmeere sind überfischt. In westlichen Industrieländern essen die Menschen im Schnitt zu viel Fisch. Doch in afrikanischen Ländern ist die Situation anders: Dort braucht es mehr Fisch, um die Ernährungssituation zu verbessern. Branchenexperte Blessing Mapfumo sieht Aquakultur als Teil der Lösung und erklärt, wie der Ausbau der Branche weiter voranschreiten kann. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftinafrika.de/ernaehrungssicherheit-aquakultur-afrika/">Ernährungssicherheit: Aquakultur in Afrika als Teil der Lösung</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftinafrika.de">Wirtschaft in Afrika</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em><em>Die Weltmeere sind überfischt. In westlichen Industrieländern essen die Menschen im Schnitt zu viel Fisch. Doch in afrikanischen Ländern ist die Situation anders: Dort braucht es mehr Fisch, um die Ernährungssituation zu verbessern. Branchenexperte Blessing Mapfumo sieht Aquakultur als Teil der Lösung und erklärt, wie der Ausbau der Branche weiter voranschreiten kann. </em></em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Blessing Mapfumo arbeitet seit mehr als 20 Jahren in der Aquakultur-Entwicklung in Afrika. Er begann seine Karriere in den späten 90er Jahren bei einem der damals größten privaten Aquakulturbetriebe in Afrika, Lake Harvest Aquaculture in Simbabwe. Später wurde er Projektleiter für Fischerei und Aquakultur bei der Welternährungsorganisation FAO in Südafrika. Heute ist er Vorstandsmitglied der afrikanischen Sektion der World Aquaculture Society (WAS), die bei der Entwicklungsagentur der Afrikanischen Union in Südafrika ansässig ist. Zu seinen Aufgaben zählt die Organisation der jährlichen Aquaculture Africa Conferences in ausgewählten afrikanischen Ländern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aquakultur in Afrika: stetes Wachstum, großes Potential</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wirtschaft in Afrika (WiA):</strong> Blessing, Du begleitest die Entwicklung der Aquakultur in Afrika seit mehr als 20 Jahren. Wie hat sich die Branche entwickelt?<br><br><strong>Blessing:</strong> Der Sektor ist vor allem in den vergangenen zehn Jahren erheblich gewachsen. Er wächst von Jahr zu Jahr weiter, wenn auch in bescheidenem Maße. Nach Angaben der FAO liegt die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate in Afrika zwischen acht und zehn Prozent. Das spiegelt sich auch in den Mengen. Als ich um das Jahr 2000 herum in der Branche anfing, betrug die Gesamtproduktion auf dem Kontinent weniger als 500.000 Tonnen. Bis 2023 hat sich das Volumen auf knapp über 2,3 Millionen Tonnen vervierfacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WiA:</strong> Was treibt das Wachstum an?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Blessing: </strong>Früher gab es südlich der Sahara nur wenige sinnvolle Großinvestitionen in die Aquakultur. Mittlerweile gibt es einige davon. Manche Aquakultur-Standorte haben sogar eine Produktionskapazität von über 10 000 Tonnen Fisch pro Jahr, verbunden mit sehr großen Anlagen zur Herstellung von Futtermitteln und hochentwickelten Vertriebsketten für den Zuchtfisch. Gleichzeitig gibt es in fast allen afrikanischen Ländern kleine bis mittelgroße Fischfarmen, die ebenfalls florieren und bedeutende Mengen produzieren. Wir sehen, dass auch Regierungen zunehmend Investitionen in den Sektor fördern. Sie sehen die potenziellen Vorteile des Sektors in Anbetracht des sich rasch verändernden globalen Umfelds und der schnell wachsenden afrikanischen Bevölkerung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/UF14BQU-00269579-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-4711" srcset="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/UF14BQU-00269579-1024x683.jpg 1024w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/UF14BQU-00269579-300x200.jpg 300w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/UF14BQU-00269579-768x512.jpg 768w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/UF14BQU-00269579-1536x1024.jpg 1536w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/UF14BQU-00269579-scaled.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Auch Simbabwe zählt zu den Ländern, die die Aquazucht ausbauen. Das Foto zeigt eine Fischfarm in der Stadt Mutare. © FAO/Zinyange Auntony</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Aquakultur in Afrika: bisher hauptsächlich Süßwasseraquakultur</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WiA:</strong> In welchen Ländern gibt es mittlerweile eine Produktion im industriellen Maßstab?<br><br><strong>Blessing:</strong> Ägypten ist mit Abstand der größte Produzent in Afrika und produziert fast 70 Prozent des gesamten Zuchtfischs. Im Jahr 2022 züchtete das Land eine Rekordmenge von 1,6 Millionen Tonnen. Dahinter folgt Nigeria mit einem Anteil von fast 11 Prozent, danach kommen Ghana, Uganda und Sambia. Diese fünf Länder produzieren insgesamt rund 90 Prozent der Gesamtmenge in Afrika, primär in Süßwasser-Farmen. Es gibt außerdem eine Reihe weiterer Länder, die ihre Produktion zuletzt erheblich steigern konnten. Das sind zum Beispiel Tansania, Kenia und Ruanda in Ostafrika, aber auch Länder wie Lesotho, Tunesien, Algerien und Senegal. Insgesamt, so scheint ist, wird auch in Zukunft vor allem die Süßwasseraquakultur – insbesondere die Buntbarschzucht – florieren und das Wachstums der Branche in Afrika vorantreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WiA:</strong> Was ist mit der marinen Aquakultur?<br><br><strong>Blessing:</strong> Die marine Aquakultur im industriellen Maßstab findet in nur geringem Ausmaß statt und muss weiter erforscht werden. Farmen in Küstengebieten haben sich in einigen wenigen Ländern wie Südafrika, Madagaskar, Mauritius, Tunesien und natürlich in Ägypten, dem traditionellen Hauptproduzenten, besonders gut entwickelt. Die marine Aquakultur ist jedoch ein Bereich, auf den wir uns stärker konzentrieren müssen. Im Vergleich zu anderen Kontinenten ist Afrika im Rückstand.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hürden für die marine Aquakultur in afrikanischen Ländern</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WiA: </strong>Wie kommt das?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Blessing: </strong>Die marine Aquakultur ist in den meisten Ländern ein relativ neues und komplexes Geschäftsfeld. Die nationalen Behörden sind offenbar noch in der Lernphase und arbeiten daran, sinnvolle Zonen für die Küstenaquakultur auszuweisen. Außerdem scheint es an technischem Wissen über den Aufbau und den Betrieb von marinen Aquafarmen zu mangeln – anders als bei Süßwasserfarmen im Binnenland. Da ist die Erfahrung auf dem afrikanischen Kontinent vorhanden. Die Risiken der marinen Aquakultur werden als zu hoch eingeschätzt. Das macht es schwierig, private Investoren zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WiA: </strong>Welche Risiken werden wahrgenommen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Blessing:</strong> Die Entwicklung einer marinen Aquakultur, vor allem bei Flossenfischen, erfordert komplexe und manchmal teure Technologien, um von Anfang an alles richtig zu machen. Außerdem müssen sich Aquakulturbetriebe mit komplizierten Fragen des Umweltmanagements, der Sicherheit und mit Herausforderungen in ihren Lieferketten beschäftigen – all das für einen bisher vergleichsweise wenig bedeutsamen Sektor. Es gibt aber Ausnahmen, wie zum Beispiel die in Ostafrika florierende Algenzucht. Weitere Erfolgsbeispiele sind die marine Fischzucht in Tunesien, die Muschelzucht in Südafrika und die Garnelenzucht in Madagaskar.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="685" src="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/UF1436H-00256984-1024x685.jpg" alt="" class="wp-image-4712" srcset="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/UF1436H-00256984-1024x685.jpg 1024w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/UF1436H-00256984-300x201.jpg 300w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/UF1436H-00256984-768x514.jpg 768w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/UF1436H-00256984-1536x1028.jpg 1536w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/UF1436H-00256984-scaled.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Fangfischerei ist an Afrikas Küsten weit verbreitet. Daher gibt es mancherorts Konkurrenz. (© FAO/Sitraka Andrinivo)</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Wie die Hürden überwunden werden können</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WiA:</strong> Der erste Schritt für mehr marine Fischfarmen besteht also darin, dass Staaten geeignete Küstenzonen ausweisen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Blessing:</strong> Ja. Im Vergleich zu den frühen 20er Jahren sehen wir in vielen Ländern Verbesserungen. Die Entwicklung der <a href="https://wasserdreinull.de/wissen/wasser-und-abwasser/blue-economy/">„Blue Economy“</a> hat die Länder ermutigt, Sonderzonen für die Aquakultur auszuweisen. Auch das wachsende öffentliche Verständnis für die Branche hat geholfen. Die Ausweisung von Gebieten ist in der Regel ein komplexer Prozess, zumal viele der Gewässer traditionell andere Wassernutzungsfunktionen haben. Sie wurden zum Beispiel als Fischereigründe oder für touristische Zwecke genutzt. In den Sonderzonen braucht es dann außerdem eine gute Verbindungsinfrastruktur, um einen reibungslosen Betrieb der Fischzucht zu ermöglichen. Ich habe im Laufe der Jahre einige Länder beobachtet, die gute Fortschritte gemacht haben und fleißig um Investoren werben. Beispiele sind Ruanda, die Seychellen, Südafrika, Sambia und Ghana.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WiA: </strong>Was können die Staaten – neben der Ausweisung von geeigneten Zonen – noch tun, um ein günstiges politisches und rechtliches Umfeld für Investoren zu schaffen?<br><br><strong>Blessing:</strong> Sie müssen in den Aquakulturzonen eine gute Basisinfrastruktur wie Straßennetze, Telekommunikations- und Internetverbindungen schaffen. Und natürlich braucht es für die Leitung der Aquakulturbetriebe gut ausgebildetes Personal. Außerdem muss die wirtschaftliche Lage der Länder insgesamt beachtet werden. Einige afrikanische Länder haben immer noch schwache Finanzsysteme, die für manche Investoren nicht sehr attraktiv sind. Staatlich geförderte Forschungs- und Demonstrationseinrichtungen sind ebenfalls wichtig. Und wir sollten die Transport- und Kühlkettenmanagementsysteme nicht außer Acht lassen. Die braucht es für den Transport der Erzeugnisse von den Fischfarmen zu den Endverbrauchern. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass all diese teuren Investitionen ordnungsgemäß verwaltet werden und sicher sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aquakultur in Afrika: Export oder lokale Märkte?</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WiA: </strong>Ist der Export von Fisch in die EU ein Thema für die Länder?<br><br><strong>Blessing:</strong> In einigen wenigen Ländern wird dies bereits praktiziert und bleibt eine Option. Tunesien zum Beispiel produziert Fische wie Wolfsbarsch und Meerbrasse, die teilweise für den europäischen Markt bestimmt sind. Garnelen aus Madagaskar werden traditionell in die EU exportiert. Und auch unverarbeitete Zuchtalgen aus Ostafrika, insbesondere aus Sansibar, finden ihren Weg in die EU. Ich habe außerdem von einigen wenigen Buntbarschfarmen gehört, die im Rahmen von Sonderregelungen in die EU exportieren. Allerdings sind die Kosten für die Verschiffung verarbeiteter Aquakulturprodukte in die EU extrem teuer geworden, sodass das für die meisten Unternehmen nicht mehr rentabel sind. Folglich ist der Großteil der Aquakulturproduktion in Afrika eindeutig für den heimischen und in einigen Fällen für den intraregionalen Markt bestimmt. Dabei werden Standards und der Zertifizierung immer wichtiger.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="684" src="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/UF13ZQ8-00252211-1024x684.jpg" alt="" class="wp-image-4713" srcset="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/UF13ZQ8-00252211-1024x684.jpg 1024w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/UF13ZQ8-00252211-300x200.jpg 300w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/UF13ZQ8-00252211-768x513.jpg 768w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/UF13ZQ8-00252211-1536x1025.jpg 1536w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/UF13ZQ8-00252211-scaled.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Mitarbeiter einer Fischzucht in Côte d&#8217;Ivoire mit Tilapia-Fischlarven. (© FAO/Sia Kambou)</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WiA:</strong> Inwiefern?<br><strong><br>Blessing:</strong> Unter anderem durch zunehmende Bildung achten immer mehr afrikanische Verbraucher darauf, wo ihr Fisch herkommt. Die „Buy-Local“-Kampagnen, die es in mehreren Ländern gibt, haben dazu beigetragen, dass lokale Unternehmer in Aquakultur investieren und Fischimporte minimieren. Staatliche Normungsbüros und einige private Zertifizierungsstellen unterstützen diese Entwicklung. Es wird zunehmend darauf geachtet, rückverfolgbare Produkte mit sicheren Inhaltsstoffen nach guten Standards zu produzieren. Das macht Produkte natürlich teurer. Daher ist die Situation bei einigen Verbrauchersegmenten anders. In einigen Fällen wird nicht beachtet, woher der Fisch kommt, wie er produziert wurde, usw. Das ist aus der Sicht einer sehr hungrigen Bevölkerung verständlich! Deshalb gibt es immer noch riesige Mengen an Fischimporten nach Afrika. Es braucht ganzheitliche Lösungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aquakultur als Bedrohung für Ökosysteme</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WiA: </strong>In Deutschland wird die Aquakultur von Umweltschützern oft kritisiert, weil sie marine Ökosysteme stark schädigen kann.<br><br><strong>Blessing:</strong> Natürlich gibt es, wie in jeder anderen Agrarindustrie auch, „schwarze Schafe“, vor allem in Bezug auf den Umweltschutz. Aber nicht alle Aquafarmen sind schlecht für die Umwelt. Meiner Meinung nach müssen die Regierungen klare, transparente Vorschriften entwickeln, die die Umweltverträglichkeit berücksichtigen, und Überwachungs- und Kontrollsysteme einrichten. Das ist Aufgabe der Umweltbehörden. Aber auch von Anfang an mit Umweltgruppen zusammenzuarbeiten, ist von Vorteil. Wir haben gesehen, dass einige Fischfarmen in Südafrika, Mauritius und Madagaskar in jüngster Zeit eine Art Umweltzertifizierung erhalten haben, weil sie das Richtige tun, auch im Hinblick auf die Umwelt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/UF12VWF-00133006-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-4714" srcset="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/UF12VWF-00133006-1024x683.jpg 1024w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/UF12VWF-00133006-300x200.jpg 300w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/UF12VWF-00133006-768x513.jpg 768w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/UF12VWF-00133006-1536x1025.jpg 1536w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/UF12VWF-00133006-scaled.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Viele westliche Umwelt- und Tierschützer kritisieren die Massentierhaltung unter Wasser. (© FAO/Tony Karumba)</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WiA: </strong>Welche Länder machen insgesamt die größten Fortschritte bei der Entwicklung der Aquakultur?<br><br><strong>Blessing:</strong> In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich viel verändert. Fast alle afrikanischen Länder haben mittlerweile eine Politik, eine Strategie, einen rechtlichen und institutionellen Rahmen für die Entwicklung und Förderung der Aquakultur. Einige sind noch weiter gegangen und haben klare Investitionspläne. Das hat zur Folge, dass man dort sinnvolle Dividenden sieht – wie zum Beispiel in Sambia, Ghana, Tansania, Südafrika, Tunesien, Algerien. Die Länder machen nicht alles perfekt. Aber zumindest können wir an diesen Beispielen sehen, dass ein gutes politisches, regulatorisches und unternehmerisches Umfeld die Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der Branche voranbringt. Es gibt andere Länder wie Ägypten, mit jahrzehntelanger Erfahrung und globaler Wettbewerbsfähigkeit, in denen die Branche fest verankert ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aquakultur in Afrika: Investoren sind willkommen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WiA:</strong> Sie sagten, dass mehr Investoren benötigt werden. Wer könnte das sein?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Blessing:</strong> Jeder, der Geld hat und bereit ist, zu investieren. Das reicht von normalen Landwirten oder Viehzüchtern bis hin zu Aquakultur-Enthusiasten, die ihre Investitionen in die Aquakultur ausweiten möchten – solange sie über Land und Wasserflächen verfügen. Es können auch die Regierungen selbst sein, die spezielle Steuermittel für die Förderung der Aquakultur und die Entwicklung von unterstützenden öffentlichen Einrichtungen bereitstellen. Es können Entwicklungspartner oder internationale Finanzierungsinstitutionen wie die Weltbank oder die Afrikanische Entwicklungsbank sein, die Geld für den Aufbau der technischen Infrastruktur zur Verfügung stellen. Und natürlich wünschen wir uns private Investitionen, insbesondere in neue Fischfarmen und Aquakulturanlagen. Jede Form von Investition – sowohl Humankapital als auch Geld – nutzt.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:26% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/Woman_Putting_1739722073-1024x681.jpeg" alt="Aquakultur in Afrika" class="wp-image-4700 size-full" srcset="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/Woman_Putting_1739722073-1024x681.jpeg 1024w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/Woman_Putting_1739722073-300x199.jpeg 300w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/Woman_Putting_1739722073-768x511.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><em>Menschen in Europa essen im Schnitt mehr als doppelt so viel Fisch pro Jahr wie Menschen in Afrika. Mehr Grafiken und Fakten zur Entwicklung der Aquakultur, <a href="https://wirtschaftinafrika.de/aquakultur-in-afrika/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">findet ihr hier</a>.  </em></p>
</div></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WiA: </strong>Wie sehen Sie die Zukunft der Aquakultur in Afrika?<br><br><strong>Blessing: </strong>Ich bin sehr optimistisch. Wir haben viel erreicht. Und die Entwicklungen in den einzelnen Ländern lassen vermuten, dass die positive Entwicklung weitergeht. Natürlich muss noch viel mehr getan werden, um traditionelle Herausforderungen zu meistern: zum Beispiel in den Bereichen Futtermittel, Saatgut, Kapital- und Marktzugang und Technologie. Dazu kommen komplexe neue Problemen wie der Klimawandel, Katastrophen, wirtschaftliche Schwankungen in den Ländern und globale geopolitische Probleme. Aber was können wir sonst tun, um die wachsende afrikanische Bevölkerung zu ernähren, während unsere traditionellen Fischgründe stagnieren oder schrumpfen? Ein wichtiger Investor sagte mir einmal, dass die Zukunft der weltweiten Aquakultur auf den Böden und Gewässern Afrikas liegt. Ich bin davon ebenfalls fest überzeugt. Der Kontinent bietet viele Wettbewerbsvorteile wie reichhaltige Binnenwasserressourcen und gute klimatische Bedingungen.</p>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div style="height:23px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="wp-block-image is-style-rounded">
<figure class="alignleft size-thumbnail"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/0Q0A1838-150x150.jpg" alt="" class="wp-image-4730"/></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><em>In meinem Blog steckt viel Arbeit. Daher freue ich mich über Spenden. Das geht hier via Paypal. Meldet Euch außerdem sehr gerne für meinen Newsletter an</em>.</p>



<form action="https://www.paypal.com/donate" method="post" target="_top">
<input type="hidden" name="hosted_button_id" value="6AN2CQ8KLSRZE" />
<input type="image" src="https://www.paypalobjects.com/de_DE/DE/i/btn/btn_donate_LG.gif" border="0" name="submit" title="PayPal - The safer, easier way to pay online!" alt="Spenden mit dem PayPal-Button" />
<img loading="lazy" decoding="async" alt="" border="0" src="https://www.paypal.com/de_DE/i/scr/pixel.gif" width="1" height="1" />
</form>



<h2 class="wp-block-heading">Seid dabei! Der Newsletter zu &#8218;Wirtschaft in Afrika&#8216;:</h2>



<script>(function() {
	window.mc4wp = window.mc4wp || {
		listeners: [],
		forms: {
			on: function(evt, cb) {
				window.mc4wp.listeners.push(
					{
						event   : evt,
						callback: cb
					}
				);
			}
		}
	}
})();
</script><!-- Mailchimp for WordPress v4.14.1 - https://wordpress.org/plugins/mailchimp-for-wp/ --><form id="mc4wp-form-2" class="mc4wp-form mc4wp-form-294" method="post" data-id="294" data-name="Neues von &#039;Wirtschaft in Afrika&#039;" ><div class="mc4wp-form-fields"><p>
    <label>
        <input name="AGREE_TO_TERMS" type="checkbox" value="1" required=""> <a href="https://wirtschaftinafrika.de/kontakt/" target="_blank"> Ich habe die Nutzungsbedingungen gelesen und bin einverstanden.</a>
    </label>
</p>
<p>
	Ihr wollt über neue Artikel informiert werden? Meldet euch hier an! 
      <p>
      </p>
		<input type="email" name="EMAIL" placeholder="Eure E-Mail-Adresse" required />
</p>

<p>
	<input type="submit" value="Anmelden" />
</p></div><label style="display: none !important;">Wenn du ein Mensch bist, lasse das Feld leer: <input type="text" name="_mc4wp_honeypot" value="" tabindex="-1" autocomplete="off" /></label><input type="hidden" name="_mc4wp_timestamp" value="1793260688" /><input type="hidden" name="_mc4wp_form_id" value="294" /><input type="hidden" name="_mc4wp_form_element_id" value="mc4wp-form-2" /><div class="mc4wp-response"></div></form><!-- / Mailchimp for WordPress Plugin -->
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftinafrika.de/ernaehrungssicherheit-aquakultur-afrika/">Ernährungssicherheit: Aquakultur in Afrika als Teil der Lösung</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftinafrika.de">Wirtschaft in Afrika</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://wirtschaftinafrika.de/ernaehrungssicherheit-aquakultur-afrika/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Afrikas Aquakultur in Zahlen: Branche auf Wachstumskurs</title>
		<link>https://wirtschaftinafrika.de/aquakultur-in-afrika/</link>
					<comments>https://wirtschaftinafrika.de/aquakultur-in-afrika/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[KatjaScherer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Feb 2025 10:14:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Branchenreporte]]></category>
		<category><![CDATA[Aquakultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Fischerei]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wirtschaftinafrika.de/?p=4673</guid>

					<description><![CDATA[<p>In Deutschland wird die Aquakultur von Umweltschützern sehr kritisch betrachtet. Weltweit ist sie aber auf dem Vormarsch: 2022 wurden erstmals mehr Fische in Farmen aufgezogen als im offenen Meer gefangen. Die meisten dieser Farmen gibt es in Asien. In Afrika wächst die Branche auch – und gilt als Hoffnung für mehr Ernährungssicherheit.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftinafrika.de/aquakultur-in-afrika/">Afrikas Aquakultur in Zahlen: Branche auf Wachstumskurs</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftinafrika.de">Wirtschaft in Afrika</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>In Deutschland wird die Aquakultur von Umweltschützern sehr kritisch betrachtet. Weltweit ist sie aber auf dem Vormarsch: 2022 wurden erstmals mehr Fische in Farmen aufgezogen als im offenen Meer gefangen. Die meisten dieser Farmen gibt es in Asien. In Afrika wächst die Branche auch – und gilt als Hoffnung für mehr Ernährungssicherheit.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">22,2 Kilogramm: So viel Fisch lag 2021 im Schnitt bei Europäern auf dem Teller. Das zeigen <a href="https://www.fao.org/interactive/state-of-fisheries-aquaculture/en/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zahlen der Welternährungsorganisation FAO</a>. In Afrika war es deutlich weniger. Dort haben Menschen im selben Jahr nur 9,4 Kilogramm Fisch pro Kopf gegessen – die geringste Menge weltweit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Anbetracht der Überfischung der Meere sollte der hohe europäische Konsum kaum Vorbild sein. In einkommensstarken Ländern sei es sinnvoll, sich beim Konsum tierischer Lebensmittel einzuschränken, <a href="https://www.uni-bonn.de/de/neues/237-2024" target="_blank" rel="noreferrer noopener">empfehlen Wissenschaftler der Universität Bonn</a>. Auf afrikanische Länder lasse sich dieser Rat nicht übertragen: „Bei den ärmeren Bevölkerungsschichten auf dem afrikanischen Kontinent würde ein solcher Schritt die Mangelernährung bei Kindern weiter verschärfen&#8220;, sagt Matin Qaim vom Zentrum für Entwicklungsforschung der Universität Bonn.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aquakultur in Afrika: Wichtig für mehr Ernährungssicherheit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem afrikanischen Kontinent spielt Fisch also eine wichtige Rolle für die Ernährungssicherheit und perspektivisch wird die Menge an Fisch, die dort gebraucht wird, stark steigen. Das <a href="https://www.fao.org/africa/news-stories/news-detail/fao-report--global-fisheries-and-aquaculture-production-reaches-a-new-record-high--untapped-potential-remains-in-africa/en#:~:text=In%20Africa%2C%20a%2074%20percent,staggering%20285%20percent%20by%202050." target="_blank" rel="noreferrer noopener">prognostiziert die FAO</a>. Allein um die konsumierte Menge pro Kopf in Afrika auf heutigem Niveau zu halten, bräuchte es demnach wegen der wachsenden Bevölkerung eine um 74 Prozent höhere Fischproduktion bis 2050 als heute. Und damit Afrikaner 2050 genauso viel Fisch essen könnten wie heute schon die Menschen im globalen Durchschnitt, müsste die Produktion laut FAO sogar um 285 Prozent zunehmen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized is-style-default"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/aquaculture_zambia_1739719010-1024x768.jpeg" alt="Aquakultur in Afrika" class="wp-image-4691" style="width:768px;height:576px" srcset="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/aquaculture_zambia_1739719010-1024x768.jpeg 1024w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/aquaculture_zambia_1739719010-300x225.jpeg 300w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/aquaculture_zambia_1739719010-768x576.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Fischfarm in Mosambik (Foto: <a href="https://www.pexels.com/photo/aerial-view-of-fish-farms-on-serene-lake-28738435/" target="_blank" rel="noopener">SINAL Multimédia</a> at Pexels)</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dass dieses Wachstum nicht im offenen Meer stattfinden kann, ist in Anbetracht der gefährdeten Fischbestände offensichtlich. Die FAO hält den Ausbau der Aquakultur in Afrika für sinnvoll. So nennt man die gezielte Aufzucht von Fischen, Muscheln und Algen in Aquafarmen. Weltweit betrachtet steigt der Anteil von Fischen aus Aquakultur stark an. <a href="https://www.fao.org/africa/news-stories/news-detail/fao-report--global-fisheries-and-aquaculture-production-reaches-a-new-record-high--untapped-potential-remains-in-africa/en#:~:text=In%20Africa%2C%20a%2074%20percent,staggering%20285%20percent%20by%202050." target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zahlen der FAO zeigen</a>, dass der Fischfang im Meer seit Ende der 80 Jahre mengenmäßig weitgehend stagniert, die Aquakultur dagegen stark zunimmt. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Aquakultur in Afrika: Starkes Wachstum bei niedrigem Niveau</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bisher findet dieses Wachstum vor allem in Asien statt. Dort werden über 90 Prozent der weltweit aus Aquakultur stammenden Fischprodukte erzeugt. Vor allem China und danach mit deutlichem Abstand Indien produzieren viel. In Indonesien, Vietnam und Bangladesch sind Fischfarmen ebenfalls sehr verbreitet.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/image-1024x682.png" alt="" class="wp-image-4676" srcset="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/image-1024x682.png 1024w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/image-300x200.png 300w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/image-768x512.png 768w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2025/02/image.png 1417w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Eine Studie aus dem Jahr 2022 zeigt, wie stark die Aquakultur weltweit konzentriert ist – im Gegensatz zur klassischen Fangfischerei. Quelle: <a href="https://www.frontiersin.org/journals/marine-science/articles/10.3389/fmars.2022.984354/full">Frontiers | Aquaculture over-optimism?</a></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Anteil Afrikas an der weltweiten Aquakultur-Produktion ist dagegen bisher gering. Nach Angaben der FAO lag er 2022 bei gerade einmal knapp zwei Prozent. Allerdings ist die Branche in Afrika in den vergangenen Jahren stark gewachsen: seit dem Jahr 2000 um 455 Prozent, wenn auch von niedrigem Niveau aus, schreibt die FAO. Einige deutsche Umweltschutzorganisationen wie <a href="https://www.bund.net/meere/fischerei/aquakultur/">der BUND</a>, <a href="https://www.bfn.de/marine-aquakultur">das Bundesamt für Naturschutz</a> und die <a href="https://www.stiftung-meeresschutz.org/themen/fischerei/aquakultur-ist-keine-loesung/">Stiftung Meeresschutz</a> sehen den weltweiten Zuwachs an Aquakultur kritisch. Sie kritisieren, dass Fischfarmen marinen Ökosystemen stark schaden können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">FAO: Ernährungssicherheit als oberste Priorität</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die FAO beurteilt das Wachstum der Aquakultur <a href="https://www.fao.org/brussels/news/news-detail/the-contribution-of-fisheries-and-aquaculture-to-food-security/en" target="_blank" rel="noreferrer noopener">dagegen positiv</a>. Sie hat im Blick, dass es weltweit immer mehr Menschen zu versorgen gibt und dass Fisch für die Ernährungssicherheit eine wichtige Rolle spielt. Und da es unter anderem in vielen afrikanischen Ländern noch immer viele Menschen gibt, <a href="https://openknowledge.fao.org/server/api/core/bitstreams/dca947e8-08ca-47df-a686-48499811a2e5/content/sofi-statistics-africa-2023/prevalence-undernourishment.html#fig4" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die zu wenig zu essen haben</a>, hat die Bekämpfung von Hunger für die Organisation oberste Priorität. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ähnlich argumentiert auch Dr. Holger Kühnhold, Meeresbiologe am Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT).</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Führend bei der Produktion von Fisch in Aquakultur ist in Afrika bisher Ägypten. Das Land produziert <a href="https://www.fao.org/africa/news-stories/news-detail/fao-report--global-fisheries-and-aquaculture-production-reaches-a-new-record-high--untapped-potential-remains-in-africa/en#:~:text=In%20Africa%2C%20a%2074%20percent,staggering%20285%20percent%20by%202050." target="_blank" rel="noreferrer noopener">62 Prozent der Gesamtmenge</a> auf dem Kontinent. Aquakultur habe in Ägypten eine lange Tradition und die Branche habe in der Vergangenheit viel Unterstützung von der ägyptischen Regierung bekommen, schreibt John Walakira von der National Agricultural Research Organization in Uganda in einer <a href="https://www.researchgate.net/publication/373195388_Scaling_aquaculture_for_food_security_and_employment_in_Africa_Insights_from_Egypt_Kenya_and_Nigeria">Studie</a>. Herausforderungen habe das Land aktuell noch bei der Einhaltung von Gesundheits- und Sicherheitsstandards, um nach Europa exportieren zu können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Organisationsgrad der Branche nimmt zu</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zweit- und drittgrößter Produzent von Fisch aus Aquakultur in Afrika sind <a href="https://was.org/AC/detail/presidents-column-june-2023.aspx">nach Angaben der Branchenvereinigung World Aquaculture Society</a> Nigeria und Uganda. Niedriger, aber stark gewachsen ist die Produktion in Sambia und in Tunesien. In Sambia zum Beispiel habe die Teich-Aquakultur zuletzt vielen Menschen vor Ort zu einem höheren Einkommen geholfen, <a href="https://www.giz.de/de/mediathek/Aquakultur_in_Sambia.html">schreibt die deutsche Entwicklungshilfeorganisation GIZ</a>. Einen Eindruck der Aquazucht in Sambia bekommt ihr hier:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Youtuber Kelvin Birioti stellt die Fischfarm Mukasa Agrosolutions and Fish Farm Ltd</em> <em>in Sambia vor. </em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dass die Branche sich dynamisch entwickelt, zeigt sich außerdem daran, dass es zunehmend regionale und panafrikanische Branchenevents gibt. 2021 fand in Ägypten zum ersten Mal die von der World Aquaculture Society organisierte Aquaculture Africa Conference <a href="https://www.was.org/meeting/code/AFRAQ24" target="_blank" rel="noreferrer noopener">(AFRAQ)</a> statt. 2023 folgte eine Fortsetzung der Veranstaltungsreihe in Sambia, 2024 in Tunesien.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aquakultur in Afrika: Welche Hürden bleiben beim Ausbau?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dennoch gibt es bei der Weiterentwicklung der Branche auch Herausforderungen. Der Wissenschaftler John Walakira von der National Agricultural Research Organization nennt mehrere Hürden in seiner Studie. Er schreibt, um den afrikanischen Aquakultursektor von der Subsistenzwirtschaft auf ein kommerzielles Niveau zu bringen, brauche es mehr Technologie und mehr Forschung, eine bessere Fischfutterentwicklung vor Ort und besseren Marktzugang für die Betreiber von Fischfarmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was konkret die Herausforderungen der Branche sind, habe ich in einem Interview mit Blessing Mapfumo von der World Aquacultural Society Africa ausführlicher besprochen. Das vollständige Interview mit ihm folgt in einem neuen Text auf meinem Blog in Kürze. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>In meinem Blog steckt viel Arbeit. Wenn ihr den Blog unterstützen wollt, freue ich mich über Spenden. Außerdem empfehle ich euch meinen alle paar Wochen erscheinenden Newsletter. </em></p>



<form action="https://www.paypal.com/donate" method="post" target="_top">
<input type="hidden" name="hosted_button_id" value="ZLMG7GH3BHCDL">
<input type="image" src="https://www.paypalobjects.com/en_US/DK/i/btn/btn_donateCC_LG.gif" border="0" name="submit" title="PayPal - The safer, easier way to pay online!" alt="Donate with PayPal button">
<img loading="lazy" decoding="async" alt="" border="0" src="https://www.paypal.com/en_DE/i/scr/pixel.gif" width="1" height="1">
</form>



<h2 class="wp-block-heading">Seid dabei! Der Newsletter zu &#8218;Wirtschaft in Afrika&#8216;:</h2>



<script>(function() {
	window.mc4wp = window.mc4wp || {
		listeners: [],
		forms: {
			on: function(evt, cb) {
				window.mc4wp.listeners.push(
					{
						event   : evt,
						callback: cb
					}
				);
			}
		}
	}
})();
</script><!-- Mailchimp for WordPress v4.14.1 - https://wordpress.org/plugins/mailchimp-for-wp/ --><form id="mc4wp-form-3" class="mc4wp-form mc4wp-form-294" method="post" data-id="294" data-name="Neues von &#039;Wirtschaft in Afrika&#039;" ><div class="mc4wp-form-fields"><p>
    <label>
        <input name="AGREE_TO_TERMS" type="checkbox" value="1" required=""> <a href="https://wirtschaftinafrika.de/kontakt/" target="_blank"> Ich habe die Nutzungsbedingungen gelesen und bin einverstanden.</a>
    </label>
</p>
<p>
	Ihr wollt über neue Artikel informiert werden? Meldet euch hier an! 
      <p>
      </p>
		<input type="email" name="EMAIL" placeholder="Eure E-Mail-Adresse" required />
</p>

<p>
	<input type="submit" value="Anmelden" />
</p></div><label style="display: none !important;">Wenn du ein Mensch bist, lasse das Feld leer: <input type="text" name="_mc4wp_honeypot" value="" tabindex="-1" autocomplete="off" /></label><input type="hidden" name="_mc4wp_timestamp" value="1793260688" /><input type="hidden" name="_mc4wp_form_id" value="294" /><input type="hidden" name="_mc4wp_form_element_id" value="mc4wp-form-3" /><div class="mc4wp-response"></div></form><!-- / Mailchimp for WordPress Plugin -->
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftinafrika.de/aquakultur-in-afrika/">Afrikas Aquakultur in Zahlen: Branche auf Wachstumskurs</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftinafrika.de">Wirtschaft in Afrika</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://wirtschaftinafrika.de/aquakultur-in-afrika/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wohnen in Sambia: Wie ein Startup Bauen bezahlbar machen will</title>
		<link>https://wirtschaftinafrika.de/armut-in-sambia/</link>
					<comments>https://wirtschaftinafrika.de/armut-in-sambia/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[KatjaScherer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Sep 2024 19:50:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unternehmensporträts]]></category>
		<category><![CDATA[Bauindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinehandel]]></category>
		<category><![CDATA[Start-ups]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wirtschaftinafrika.de/?p=4606</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Land Sambia im südlichen Afrika kämpft mit starkem Wohnraummangel. Für viele Familien ist ein Hausbau oder- kauf unerschwinglich. Sie wohnen in informellen Siedlungen. Das Start-up Bosso will Bauen bezahlbarer machen und entwickelt dafür eine E-Commerce-Plattform für Werkzeuge und Baumaterialien. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftinafrika.de/armut-in-sambia/">Wohnen in Sambia: Wie ein Startup Bauen bezahlbar machen will</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftinafrika.de">Wirtschaft in Afrika</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Das Land Sambia im südlichen Afrika kämpft mit starkem Wohnraummangel. Für viele Familien ist ein Hausbau oder- kauf unerschwinglich. Sie wohnen in informellen Siedlungen. Das Start-up Bosso will Bauen bezahlbarer machen und entwickelt dafür eine E-Commerce-Plattform für Werkzeuge und Baumaterialien. </em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sambia liegt im Süden von Afrika. Es ist vor allem bekannt für seine Wildtiere und seine Natur, zum Beispiel für die Viktoriafälle. An der Grenze zwischen Sambia und Simbabwe stürzt der Sambesi-Fluss in die Tiefe: ein Highlight für Touristen auf ihrer Reise in der Region. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ansonsten hört man über Sambia in Deutschland in der Regel wenig. Die Bevölkerung im Land <a href="https://www.bmz.de/de/laender/sambia/soziale-situation-16294#:~:text=Sambia%20belegt%20damit%20im%20Welthunger,2%2C8%20Prozent)%20neutralisiert." target="_blank" rel="noreferrer noopener">gilt mehrheitlich als arm</a>. Und das, obwohl die Wirtschaft dort vor der Coronapandemie stark gewachsen ist und sich auch nach der Pandemie wieder ordentlich erholt hat. Das zeigt die folgende Grafik des Internationalen Währungsfonds:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="500" src="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2024/10/image-1024x500.png" alt="" class="wp-image-4628" srcset="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2024/10/image-1024x500.png 1024w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2024/10/image-300x146.png 300w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2024/10/image-768x375.png 768w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2024/10/image.png 1150w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Quelle: <a href="https://www.imf.org/external/datamapper/NGDP_RPCH@WEO/ZMB?zoom=ZMB&amp;highlight=ZMB" target="_blank" rel="noreferrer noopener">IMF</a> // Wirtschaftswachstum Sambia in Prozent </em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Der Bergbau schafft hohe Gewinne – für einige wenige </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu muss man wissen: Die Wirtschaft in Sambia wird im Wesentlichen vom Bergbau getragen. Das Land zählt zusammen mit der DR Kongo zum sogenannten Kupfergürtel der Region. Es verfügt über beachtlich Kupfervorkommen, die international immer begehrter werden. Sowohl die EU, als auch die USA und China kämpfen derzeit um den Zugang zu den Rohstoffen vor Ort. </p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:27% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="661" src="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2024/07/Ivanhoe-Mines-Credi-1024x661.jpg" alt="Afrikas Rohstoffe" class="wp-image-4502 size-full" srcset="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2024/07/Ivanhoe-Mines-Credi-1024x661.jpg 1024w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2024/07/Ivanhoe-Mines-Credi-300x194.jpg 300w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2024/07/Ivanhoe-Mines-Credi-768x496.jpg 768w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2024/07/Ivanhoe-Mines-Credi-1536x991.jpg 1536w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2024/07/Ivanhoe-Mines-Credi.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><em>Die EU will künftig Kupfer über den Lobito-Korridor aus der Region exportieren. Der Lobito-Korridor ist eine Eisenbahnstrecke, die im Kupfergürtel beginnt und bis zum Atlantik reicht. Wie groß die Erfolgsaussichten für das Mega-Projekt sind, <a href="https://wirtschaftinafrika.de/afrikas-rohstoffe/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">habe ich hier aufgeschrieben</a>.</em></p>
</div></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Enormes Rohstoffreichtum auf der einen Seite, hohe Armut und große Ungleichheit auf der anderen Seite: Das klingt nach Staatsversagen und einem System, das es nicht schafft, für soziale Umverteilung zu sorgen. Die Regierung zahlt Familien mit geringem Einkommen zwar seit 2003 Sozialleistungen <a href="https://www.kfw-entwicklungsbank.de/Weltweit/Subsahara-Afrika/Projektinformation-S%C3%BCdliches-Afrika-Social-Cash-Transfer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mithilfe der internationalen Staatengemeinschaft</a>. Aber offensichtlich reichen diese nicht aus. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Armut in Sambia: Die Städte wachsen, die Infrastruktur fehlt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig gilt es aber auch zu beachten, dass die sambische Regierung vor großen strukturellen Herausforderungen steht. Viele Städte in Sambia sind in den vergangenen Jahren schnell gewachsen. Das liegt zum einen am hohen Bevölkerungswachstum. Zum anderen ziehen viele Leute auf Arbeitssuche vom Land in die Städte. Die Stadt Solwezi in der Nähe von Sambias größter Kupfermine zum Beispiel hat sich seit dem Jahr 2000 auf 133.000 Einwohner im Jahr 2015 verdreifacht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dieser Trend hält voraussichtlich an. Die beiden größten Städte in Sambia, Lusaka und Kitwe, werden sich in den nächsten 20 Jahren voraussichtlich verdoppeln, heißt es <a href="https://unhabitat.org/sites/default/files/2023/07/zambia_country_report_final_en.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in einem Bericht der Vereinten Nationen von 2023</a>. Für den stark verschuldeten sambischen Staat ist es eine zu große Aufgabe, mit dem Infrastrukturausbau nachzuziehen. Erst im April hat sich Sambia <a href="https://www.bundesfinanzministerium.de/Monatsberichte/Ausgabe/2024/08/Inhalte/Kapitel-3-Analysen/3-4-internationale-schuldenarchitektur.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mit seinen Gläubigern auf eine Umschuldungsvereinbarung geeinigt</a>.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wohnraummangel als soziales Problem</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sambias Präsident Hakainde Hichilema, der übrigens auch <a href="https://www.tuko.co.ke/facts-lifehacks/celebrity-biographies/523370-who-richest-man-zambia-top-list/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">als reichster Mann im Land</a> gilt, <a href="https://zambianbusinesstimes.com/president-hichilema-launches-public-private-dialogue-forum-aimed-at-promoting-economic-development/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">appelliert daher an private Unternehmen</a>, sich an der Bekämpfung der Wohnraumkrise und <a href="https://www.voanews.com/a/electricity-in-short-supply-as-zambia-deals-with-drought-driven-energy-crisis/7786511.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">auch an der Bekämpfung der aktuellen Energiekrise im Land</a> zu beteiligen. Chisepo Chirwa, der Gründer des Startups Bosso, hat sich <a href="https://www.undp.org/africa/meet-toshikas/news/interview-Bosso" target="_blank" rel="noreferrer noopener">diesen Appell zu Herzen genommen</a>. Er hat eine Online-Plattform für den Handel mit Werkzeugen und Baumaterial gestartet. Sein Ziel: Der Verkauf dieser Produkte soll durch Skaleneffekte und den zentralen Einkauf günstiger werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Den aktuell können sich viele Menschen den Bau oder Kauf eines Hauses im Land nicht leisten. Und der Bedarf an zusätzlichem Wohnraum ist enorm. 1,5 Millionen Wohneinheiten fehlen aktuell. Und diese Lücke könnte sich bis 2030 verdoppeln, <a href="https://www.habitat.org/where-we-build/zambia" target="_blank" rel="noreferrer noopener">schätzen Experten</a>. 70 Prozent der Menschen in der Hauptstadt Lusaka leben derzeit in informellen Siedlungen. Wie das Leben dort aussieht, zeigt dieses sambische Youtube-Video:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">E-Commerce als Lösung? Das Startup Bosso glaubt daran</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Geschäftsmodell der Online-Plattform Bosso ist einfach zu verstehen. Das Startup kauft Baumaterialien von Lieferanten an und verkauft sie dann mit einem Aufschlag an Bauunternehmer oder private Bauherren weiter. Darüber hinaus bietet das Startup in Kooperation mit Finanzdienstleistern <a href="https://thebosso.com/flexipay" target="_blank" rel="noreferrer noopener">flexible Bezahlmodelle</a> an. Das Versprechen: Kunden können sich Material zu einem bestimmten Preis sichern und dann in Raten abbezahlen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus wirbt Bosso gezielt um Kunden aus der Diaspora. Das Startup will es Sambierinnen und Sambiern im Ausland ermöglichen, Häuser in ihrer Heimat zu bauen und zwar ohne selbst vor Ort zu sein. Dafür übernehme das Start-up für die Auftraggeber den gesamten Prozess vom Grundstückserwerb bis hin zur Vermietung, sagt Firmengründer Chisepo Chirwa <a href="https://www.undp.org/africa/meet-toshikas/news/interview-Bosso" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in diesem Interview mit den Vereinten Nationen</a>, &#8222;sodass Investoren Immobilien in Sambia besitzen und davon profitieren können, ohne jemals einen Fuß in das Land zu setzen&#8220;. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Bosso erste Finanzierungsrunde ist erfolgreich beendet</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr Angebot an Häusern und Wohnungen lässt die Mietpreise sinken: Das ist wohl ein Grund für die Einbindung der Diaspora. Ein anderer: Die Menschen, die im Ausland arbeiten, haben oft mehr Geld zur Verfügung. Der Kopf hinter dieser Idee ist <a href="https://www.linkedin.com/in/chisepo-chirwa-b1062b2b/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Chisepo Chirwa</a>. Der Gründer von Bosso ist in Sambia schon bekannt. Er hat vorher schon <a href="https://www.facebook.com/getzpos/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">eine App für Kleinunternehmen</a> entwickelt, die den Kleinunternehmern beim Verkaufsmanagement hilft. Um Bosso erfolgreich zu machen, sieht der Gründer nun zwei große Herausforderungen, wie er <a href="https://www.undp.org/africa/meet-toshikas/news/interview-Bosso" target="_blank" rel="noreferrer noopener">im Interview mit den Vereinten Nationen</a> erzählt:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum einen muss das Startup, das Vertrauen von Lieferanten gewinnen, um Baumaterial zu wirklich günstigen Konditionen einkaufen zu können. Zum anderen muss das Startup nun Geldgeber von seiner Idee überzeugen. Im Juni hat sich Bosso in einer sogenannten Pre-Seed-Runde 400 000 Dollar gesichert. So nennen Investoren eine relativ kleine Investitionsrunde für Unternehmen, die noch am Anfang stehen. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Mehr über sein Geschäft erzählt Gründer Chirwa in diesem Podcast.</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Bosso plant weitere Expansion</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Geld werde Bosso nutzen, um neue Produkte zu entwickeln und sein Geschäft in Sambia auszuweiten, teilte das Unternehmen nach der Finanzierungszusage <a href="https://www.instagram.com/p/C7yyalSA8f1/?img_index=1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in sozialen Medien</a> mit. Bis zum Sommer dieses Jahres hatte es eigenen Angaben zufolge schon 1000 Baumärkte, 400 Bauherren und 50 Lieferanten miteinander vernetzt und war <a href="https://www.undp.org/africa/meet-toshikas/news/interview-Bosso">in vier von zehn Provinzen Sambias</a> tätig. Seinen Erfolg bei Kunden bewirbt das Start-up regelmäßig auf sozialen Netzwerken.</p>



<blockquote class="instagram-media" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/C6-wclztC9Y/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:540px; min-width:326px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);"><div style="padding:16px;"> <a href="https://www.instagram.com/p/C6-wclztC9Y/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" background:#FFFFFF; line-height:0; padding:0 0; text-align:center; text-decoration:none; width:100%;" target="_blank" rel="noopener"> <div style=" display: flex; flex-direction: row; align-items: center;"> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;"></div> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;"></div></div></div><div style="padding: 19% 0;"></div> <div style="display:block; height:50px; margin:0 auto 12px; width:50px;"><svg width="50px" height="50px" viewBox="0 0 60 60" version="1.1" xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" xmlns:xlink="https://www.w3.org/1999/xlink"><g stroke="none" stroke-width="1" fill="none" fill-rule="evenodd"><g transform="translate(-511.000000, -20.000000)" fill="#000000"><g><path d="M556.869,30.41 C554.814,30.41 553.148,32.076 553.148,34.131 C553.148,36.186 554.814,37.852 556.869,37.852 C558.924,37.852 560.59,36.186 560.59,34.131 C560.59,32.076 558.924,30.41 556.869,30.41 M541,60.657 C535.114,60.657 530.342,55.887 530.342,50 C530.342,44.114 535.114,39.342 541,39.342 C546.887,39.342 551.658,44.114 551.658,50 C551.658,55.887 546.887,60.657 541,60.657 M541,33.886 C532.1,33.886 524.886,41.1 524.886,50 C524.886,58.899 532.1,66.113 541,66.113 C549.9,66.113 557.115,58.899 557.115,50 C557.115,41.1 549.9,33.886 541,33.886 M565.378,62.101 C565.244,65.022 564.756,66.606 564.346,67.663 C563.803,69.06 563.154,70.057 562.106,71.106 C561.058,72.155 560.06,72.803 558.662,73.347 C557.607,73.757 556.021,74.244 553.102,74.378 C549.944,74.521 548.997,74.552 541,74.552 C533.003,74.552 532.056,74.521 528.898,74.378 C525.979,74.244 524.393,73.757 523.338,73.347 C521.94,72.803 520.942,72.155 519.894,71.106 C518.846,70.057 518.197,69.06 517.654,67.663 C517.244,66.606 516.755,65.022 516.623,62.101 C516.479,58.943 516.448,57.996 516.448,50 C516.448,42.003 516.479,41.056 516.623,37.899 C516.755,34.978 517.244,33.391 517.654,32.338 C518.197,30.938 518.846,29.942 519.894,28.894 C520.942,27.846 521.94,27.196 523.338,26.654 C524.393,26.244 525.979,25.756 528.898,25.623 C532.057,25.479 533.004,25.448 541,25.448 C548.997,25.448 549.943,25.479 553.102,25.623 C556.021,25.756 557.607,26.244 558.662,26.654 C560.06,27.196 561.058,27.846 562.106,28.894 C563.154,29.942 563.803,30.938 564.346,32.338 C564.756,33.391 565.244,34.978 565.378,37.899 C565.522,41.056 565.552,42.003 565.552,50 C565.552,57.996 565.522,58.943 565.378,62.101 M570.82,37.631 C570.674,34.438 570.167,32.258 569.425,30.349 C568.659,28.377 567.633,26.702 565.965,25.035 C564.297,23.368 562.623,22.342 560.652,21.575 C558.743,20.834 556.562,20.326 553.369,20.18 C550.169,20.033 549.148,20 541,20 C532.853,20 531.831,20.033 528.631,20.18 C525.438,20.326 523.257,20.834 521.349,21.575 C519.376,22.342 517.703,23.368 516.035,25.035 C514.368,26.702 513.342,28.377 512.574,30.349 C511.834,32.258 511.326,34.438 511.181,37.631 C511.035,40.831 511,41.851 511,50 C511,58.147 511.035,59.17 511.181,62.369 C511.326,65.562 511.834,67.743 512.574,69.651 C513.342,71.625 514.368,73.296 516.035,74.965 C517.703,76.634 519.376,77.658 521.349,78.425 C523.257,79.167 525.438,79.673 528.631,79.82 C531.831,79.965 532.853,80.001 541,80.001 C549.148,80.001 550.169,79.965 553.369,79.82 C556.562,79.673 558.743,79.167 560.652,78.425 C562.623,77.658 564.297,76.634 565.965,74.965 C567.633,73.296 568.659,71.625 569.425,69.651 C570.167,67.743 570.674,65.562 570.82,62.369 C570.966,59.17 571,58.147 571,50 C571,41.851 570.966,40.831 570.82,37.631"></path></g></g></g></svg></div><div style="padding-top: 8px;"> <div style=" color:#3897f0; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:550; line-height:18px;">Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an</div></div><div style="padding: 12.5% 0;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: row; margin-bottom: 14px; align-items: center;"><div> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(0px) translateY(7px);"></div> <div style="background-color: #F4F4F4; height: 12.5px; transform: rotate(-45deg) translateX(3px) translateY(1px); width: 12.5px; flex-grow: 0; margin-right: 14px; margin-left: 2px;"></div> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px);"></div></div><div style="margin-left: 8px;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 20px; width: 20px;"></div> <div style=" width: 0; height: 0; border-top: 2px solid transparent; border-left: 6px solid #f4f4f4; border-bottom: 2px solid transparent; transform: translateX(16px) translateY(-4px) rotate(30deg)"></div></div><div style="margin-left: auto;"> <div style=" width: 0px; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-right: 8px solid transparent; transform: translateY(16px);"></div> <div style=" background-color: #F4F4F4; flex-grow: 0; height: 12px; width: 16px; transform: translateY(-4px);"></div> <div style=" width: 0; height: 0; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-left: 8px solid transparent; transform: translateY(-4px) translateX(8px);"></div></div></div> <div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center; margin-bottom: 24px;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 224px;"></div> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 144px;"></div></div></a><p style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; line-height:17px; margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;"><a href="https://www.instagram.com/p/C6-wclztC9Y/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none;" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von BOSSO (@bossoafrica)</a></p></div></blockquote>
<script async="" src="//www.instagram.com/embed.js"></script>



<p class="wp-block-paragraph">Klar ist: Ein Start-up allein kann den enormen Wohnraummangel in Sambia sicherlich nicht bekämpfen. Aber neue Angebote wie das von Bosso können ein Teil der Lösung sein. Vor allem ist das Startup Bosso ein gutes Beispiel dafür, dass es nicht ausreicht, nur auf die Probleme in afrikanischen Ländern zu blicken. Es gibt viele smarte und engagierte Menschen vor Ort gibt, die um Lösungen bemüht sind. Ich finde: Das ist eine sehr gute Nachricht. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>In meinem Blog steckt viel Arbeit. Wenn ihr den Blog unterstützen wollt, freue ich mich über Spenden. Außerdem empfehle ich euch meinen alle paar Wochen erscheinenden Newsletter. </em></p>



<form action="https://www.paypal.com/donate" method="post" target="_top">
<input type="hidden" name="hosted_button_id" value="ZLMG7GH3BHCDL">
<input type="image" src="https://www.paypalobjects.com/en_US/DK/i/btn/btn_donateCC_LG.gif" border="0" name="submit" title="PayPal - The safer, easier way to pay online!" alt="Donate with PayPal button">
<img loading="lazy" decoding="async" alt="" border="0" src="https://www.paypal.com/en_DE/i/scr/pixel.gif" width="1" height="1">
</form>



<h2 class="wp-block-heading">Seid dabei! Der Newsletter zu &#8218;Wirtschaft in Afrika&#8216;:</h2>



<script>(function() {
	window.mc4wp = window.mc4wp || {
		listeners: [],
		forms: {
			on: function(evt, cb) {
				window.mc4wp.listeners.push(
					{
						event   : evt,
						callback: cb
					}
				);
			}
		}
	}
})();
</script><!-- Mailchimp for WordPress v4.14.1 - https://wordpress.org/plugins/mailchimp-for-wp/ --><form id="mc4wp-form-4" class="mc4wp-form mc4wp-form-294" method="post" data-id="294" data-name="Neues von &#039;Wirtschaft in Afrika&#039;" ><div class="mc4wp-form-fields"><p>
    <label>
        <input name="AGREE_TO_TERMS" type="checkbox" value="1" required=""> <a href="https://wirtschaftinafrika.de/kontakt/" target="_blank"> Ich habe die Nutzungsbedingungen gelesen und bin einverstanden.</a>
    </label>
</p>
<p>
	Ihr wollt über neue Artikel informiert werden? Meldet euch hier an! 
      <p>
      </p>
		<input type="email" name="EMAIL" placeholder="Eure E-Mail-Adresse" required />
</p>

<p>
	<input type="submit" value="Anmelden" />
</p></div><label style="display: none !important;">Wenn du ein Mensch bist, lasse das Feld leer: <input type="text" name="_mc4wp_honeypot" value="" tabindex="-1" autocomplete="off" /></label><input type="hidden" name="_mc4wp_timestamp" value="1793260688" /><input type="hidden" name="_mc4wp_form_id" value="294" /><input type="hidden" name="_mc4wp_form_element_id" value="mc4wp-form-4" /><div class="mc4wp-response"></div></form><!-- / Mailchimp for WordPress Plugin -->
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftinafrika.de/armut-in-sambia/">Wohnen in Sambia: Wie ein Startup Bauen bezahlbar machen will</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftinafrika.de">Wirtschaft in Afrika</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://wirtschaftinafrika.de/armut-in-sambia/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>BYD in Afrika: Wie Chinas E-Auto-Platzhirsch in den Markt drängt</title>
		<link>https://wirtschaftinafrika.de/byd-in-afrika/</link>
					<comments>https://wirtschaftinafrika.de/byd-in-afrika/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[KatjaScherer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Sep 2024 06:18:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unternehmensporträts]]></category>
		<category><![CDATA[Automobilindustrie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wirtschaftinafrika.de/?p=4577</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der afrikanische Neuwagenmarkt ist bisher im globalen Vergleich klein, bietet aber viel Wachstumspotential. Der chinesische Autobauer BYD glaubt an die zunehmende Kaufkraft der Bevölkerung vor Ort und investiert massiv in neue Markteintritte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftinafrika.de/byd-in-afrika/">BYD in Afrika: Wie Chinas E-Auto-Platzhirsch in den Markt drängt</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftinafrika.de">Wirtschaft in Afrika</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Der afrikanische Neuwagenmarkt ist bisher im globalen Vergleich klein, bietet aber viel Wachstumspotential. Der chinesische E-Autobauer BYD glaubt an die zunehmende Kaufkraft der Bevölkerung vor Ort und investiert massiv in neue Markteintritte.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der chinesische Autobauer BYD drängt nach Europa. Das Unternehmen baut derzeit eine erste europäische Fabrik in Ungarn und <a href="https://www.electrive.net/2024/06/10/byd-will-zweite-fabrik-in-europa-bauen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"></a><a href="https://www.swp-berlin.org/publikation/chinas-vorstoss-nach-europa-byd-investiert-milliarden-in-der-tuerkei" target="_blank" rel="noreferrer noopener">plant den Bau einer weiteren in der Türkei</a>. Und es hat prominent bei der Fußball-Europameisterschaft auf Banden geworben, damit es auch ganz sicher überall bekannt wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weniger bekannt ist dagegen, dass BYD aber nicht nur mit aller Macht nach Europa drängt, sondern auch nach Afrika. Das mag auf den ersten Blick wenig relevant wirken. Das ist es aber nicht. Denn auch wenn der afrikanische Neuwagenmarkt im globalen Vergleich aktuell noch klein ist, wächst er. Und anders als der weitgehend gesättigte Automarkt in Europa bietet er enormes Wachstumspotential. </p>



<h2 class="wp-block-heading">E-Mobilität in Afrika: Bisher vor allem Motorräder</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Deutsche Autobauer wissen um dieses Potential und haben durchaus schon ihre Präsenz auf dem Kontinent erweitert. Der deutsche Automobilverband <a href="https://www.africa-business-guide.de/de/praxis/erfahrungen/mit-zukunft-partnerschaft-der-automobilverbaende-kommt-ins-rollen-1061880" target="_blank" rel="noreferrer noopener">kooperiert mit dem afrikanischen Automobilverband AAAM</a>. Volkswagen produziert bereits seit langer Zeit, <a href="https://www.volkswagen-newsroom.com/de/volkswagen-group-south-africa-kariega-4074" target="_blank" rel="noreferrer noopener">seit Anfang der 50er Jahre</a>, in Südafrika. 2016 eröffnete das Unternehmen eine Fahrzeugfertigung in Kenia, seit 2020 betreibt es ein Montagewerk in Ghana. Und seit 2019 läuft ein E-Mobilitätsprojekt in Ruanda.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings scheint der Glaube an E-Autos auf dem afrikanischen Kontinent in der deutschen Autoindustrie wenig ausgeprägt zu sein. Diesen Eindruck hatte ich, also ich vor zwei Jahren mit Victoria Backhaus-Jerling vom Verband der Automobilindustrie (VDA) über das Thema sprach. Sie sagte, das Potential der E-Mobilität in afrikanischen Ländern sehe sie vor allem bei E-Motorrädern. </p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:15% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="674" height="674" src="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2022/12/Bahkhaus-Jerling.jpg" alt="" class="wp-image-3591 size-full" srcset="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2022/12/Bahkhaus-Jerling.jpg 674w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2022/12/Bahkhaus-Jerling-300x300.jpg 300w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2022/12/Bahkhaus-Jerling-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 674px) 100vw, 674px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><em>Das vollständige Interview mit  Victoria Backhaus-Jerling vom Verband der Automobilindustrie (VDA) zum Thema lest ihr hier: <a href="https://wirtschaftinafrika.de/automobilindustrie-afrika/">Die Autoindustrie in Afrika: Ein schlafender Riese (wirtschaftinafrika.de)</a></em></p>
</div></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">BYD in Afrika: Expansion mit Vollgas</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Autobauer BYD scheint das anders zu sehen. Das zeigen <a href="https://www.facebook.com/BYDMiddleEastAfrica/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die Aktivitäten des Unternehmens allein in diesem Jahr</a>. Im Januar gab es seinen Start in Ruanda bekannt. Im März feierte es den Markteintritt in Côte d&#8217;Ivoire. Im Juli stellte es fünf neue E-Modelle in Tunesien vor. Im Juli folgte der Marktstart im Senegal, Anfang September in Sambia, Ende September in Kenia.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://www.byd.com/content/dam/byd-site/za/newlist/byd-launched-electric-vehicles-in-zambia/2.jpg" alt="First BYD showroom in Zambia"/><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der erste BYD-Showroom in Sambia (Foto: <a href="https://www.byd.com/za/news-list/byd-launched-three-new-electric-vehicles-in-zambia.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unternehmen</a>)</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Und damit nicht genug: Der Konzern vereinbarte außerdem im Sommer eine Kooperation mit dem südafrikanischen Busunternehmen Golden Arrow. Bis Ende nächsten Jahres sollen 120 E-Busse von BYD als &#8222;Südafrikas erste Elektro-Busflotte&#8220; in Einsatz sein, wie das Unternehmen warb. Und seit Kurzem kooperiert BYD mit dem ruandischen E-Motorrad-Hersteller Ampersand und will Akkus für dessen Motorräder liefern. </p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:21% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="512" src="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2020/10/ampersand-mit-credit-1024x512.jpg" alt="E-Mobilität in Afrika" class="wp-image-1277 size-full" srcset="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2020/10/ampersand-mit-credit-1024x512.jpg 1024w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2020/10/ampersand-mit-credit-300x150.jpg 300w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2020/10/ampersand-mit-credit-768x384.jpg 768w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2020/10/ampersand-mit-credit.jpg 1100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><em>Das Unternehmen Ampersand habe ich auf meinem Blog bereits vorgestellt. <a href="https://www.ampersand.solar/mediacentre/press-release%3A-ampersand-achieves-major-milestone-with-1%2C000-electric-motorcycles--on-east-african-roads" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Eigenen Angaben zufolge</a> hatte das Unternehmen bis Mitte 2023 rund 1000 E-Motorräder in Ostafrika verkauft. Mehr über diese Erfolgsgeschichte, <a href="https://wirtschaftinafrika.de/e-motorraeder-aus-ruanda/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">lest ihr hier</a>.</em></p>
</div></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Klimafreundlich und robust: Die Werbeversprechen von BYD</h2>



<p class="wp-block-paragraph">BYD geht in Afrika und im Mittleren Osten mit zwei klaren Werbebotschaften in den Markt. Erstens, dass Kunden mit der Elektrotechnologie in ein neues, umweltfreundliches Zeitalter starten. Diese Botschaft überrascht wenig. Darüber hinaus wirbt BYD aber auch damit, dass es besonders robuste Fahrzeuge herstelle, die Wüstensand und extreme Temperaturen aushalten, wie folgendes Werbevideo zeigt: </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus machen die vergleichsweise günstigen Preise chinesischer E-Autos viele Käufer neugierig. Mehrere BYD-Händler in Südafrika hätten mit der Werbung für das Modell Dolphin begonnen, berichtete <a href="https://mybroadband.co.za/news/motoring/536161-byd-launches-most-affordable-electric-car-in-south-africa-pricing-and-specifications.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">das Onlineportal MyBroadband im Mai</a>. &#8222;Die Preise beginnen bei R539.900 [umgerechnet circa 28 000 Euro] und machen ihn zum erschwinglichsten neuen Elektrofahrzeug des Landes&#8220;, heißt es in dem Text. Kürzlich hat BYD in Südafrika außerdem das Model Atto 3 <a href="https://www.byd.com/za/news-list/byd-atto-3-debuted-at-the-byd-south-africa-brand-launch-event.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">auf den Markt gebracht</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8222;Wir sind noch nicht fertig&#8220;: Klare Kampfansage an Konkurrenten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um in afrikanischen Ländern bekannter zu werden und das Vertrauen der Kunden zu gewinnen, nimmt BYD derzeit verstärkt an lokalen Branchenevents teil: kürzlich zum Beispiel am Festival of Motoring in Südafrika und an der Lusaka Motor Show in Sambia. &#8222;Aber wir sind noch nicht fertig! Wir bereiten uns auf weitere Autoshows im Nahen Osten und in Afrika vor&#8220;, schreibt das Unternehmen in sozialen Medien. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich persönlich finde den Vorstoß von BYD interessant und könnte mir vorstellen, dass das Unternehmen mit seiner Herangehensweise in afrikanischen Ländern durchaus auf Interesse bei Kunden stößt. Deutsche Autobauer sollten sich vorsehen. Sie haben derzeit vor allem ihre Probleme auf dem chinesischen Markt und die neue Konkurrenz in Europa im Blick – zu Recht, einerseits. Andererseits könnten sie dadurch die Konkurrenz in neuen Wachstumsmärkten aus dem Blick verlieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>In meinem Blog steckt viel Arbeit. Wenn ihr diese unterstützen wollt, freue ich mich über Spenden. Außerdem empfehle ich euch meinen Newsletter zum Blog. Die Anmeldung findet ihr unten.</em></p>



<form action="https://www.paypal.com/donate" method="post" target="_top">
<input type="hidden" name="hosted_button_id" value="ZLMG7GH3BHCDL">
<input type="image" src="https://www.paypalobjects.com/en_US/DK/i/btn/btn_donateCC_LG.gif" border="0" name="submit" title="PayPal - The safer, easier way to pay online!" alt="Donate with PayPal button">
<img loading="lazy" decoding="async" alt="" border="0" src="https://www.paypal.com/en_DE/i/scr/pixel.gif" width="1" height="1">
</form>



<h2 class="wp-block-heading">Seid dabei! Der Newsletter zu &#8218;Wirtschaft in Afrika&#8216;:</h2>



<script>(function() {
	window.mc4wp = window.mc4wp || {
		listeners: [],
		forms: {
			on: function(evt, cb) {
				window.mc4wp.listeners.push(
					{
						event   : evt,
						callback: cb
					}
				);
			}
		}
	}
})();
</script><!-- Mailchimp for WordPress v4.14.1 - https://wordpress.org/plugins/mailchimp-for-wp/ --><form id="mc4wp-form-5" class="mc4wp-form mc4wp-form-294" method="post" data-id="294" data-name="Neues von &#039;Wirtschaft in Afrika&#039;" ><div class="mc4wp-form-fields"><p>
    <label>
        <input name="AGREE_TO_TERMS" type="checkbox" value="1" required=""> <a href="https://wirtschaftinafrika.de/kontakt/" target="_blank"> Ich habe die Nutzungsbedingungen gelesen und bin einverstanden.</a>
    </label>
</p>
<p>
	Ihr wollt über neue Artikel informiert werden? Meldet euch hier an! 
      <p>
      </p>
		<input type="email" name="EMAIL" placeholder="Eure E-Mail-Adresse" required />
</p>

<p>
	<input type="submit" value="Anmelden" />
</p></div><label style="display: none !important;">Wenn du ein Mensch bist, lasse das Feld leer: <input type="text" name="_mc4wp_honeypot" value="" tabindex="-1" autocomplete="off" /></label><input type="hidden" name="_mc4wp_timestamp" value="1793260688" /><input type="hidden" name="_mc4wp_form_id" value="294" /><input type="hidden" name="_mc4wp_form_element_id" value="mc4wp-form-5" /><div class="mc4wp-response"></div></form><!-- / Mailchimp for WordPress Plugin -->
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftinafrika.de/byd-in-afrika/">BYD in Afrika: Wie Chinas E-Auto-Platzhirsch in den Markt drängt</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftinafrika.de">Wirtschaft in Afrika</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://wirtschaftinafrika.de/byd-in-afrika/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Urlaub in Tunesien: Was ihr vor eurer Reise wissen solltet</title>
		<link>https://wirtschaftinafrika.de/urlaub-in-tunesien/</link>
					<comments>https://wirtschaftinafrika.de/urlaub-in-tunesien/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[KatjaScherer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Sep 2024 10:46:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wirtschaftinafrika.de/?p=4537</guid>

					<description><![CDATA[<p>Tunesien ist eines der Top-Reiseziele auf dem afrikanischen Kontinent. Knapp neun Millionen Besucher kamen im Jahr 2023, unter anderem wegen der schönen Strände und historischen Kulturstätten. Spannend ist aber auch die wirtschaftliche Entwicklung vor Ort – insbesondere im Energiesektor.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftinafrika.de/urlaub-in-tunesien/">Urlaub in Tunesien: Was ihr vor eurer Reise wissen solltet</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftinafrika.de">Wirtschaft in Afrika</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Tunesien ist eines der Top-Reiseziele auf dem afrikanischen Kontinent. Knapp neun Millionen Besucher hatte das Land im Jahr 2023, vor allem wegen der schönen Strände und historischen Kulturstätten. Spannend ist aber auch die wirtschaftliche Entwicklung vor Ort – vor allem im Energiesektor.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Strand liegen, wenig Pläne haben und sich treiben lassen: Urlaub machen ist großartig. Und es geht ziemlich gut in Tunesien. Das nordafrikanische Land ist bekannt für seine schönen Strände, beeindruckende Wüsten und traditionsreichen Bauwerke. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich finde aber: Gerade bei Reisen außerhalb von Mitteleuropa lohnt es sich, sich vor der Abfahrt auch mal politisch und wirtschaftlich mit seinem Reiseziel zu beschäftigen. Politisch stand Tunesien zuletzt <a href="https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/praesident-kais-saied-wiedergewaehlt-tunesien-geht-den-ueblichen-weg-110034072.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in der Kritik</a>. Es sei nun vollends eine Autokratie, schrieb die FAZ, nachdem Präsident <a href="https://www.faz.net/aktuell/politik/thema/kais-saied">Kaïs Saïed</a> seinen Machterhalt durchgesetzt hat. Aus wirtschaftlicher Sicht interessant ist, dass das Land über eine aufstrebende IT-Wirtschaft verfügt und als wichtiger Partner für die EU im Bereich grüner Energie gilt.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Urlaub in Tunesien: Der Tourismus als Wirtschaftsfaktor</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Text möchte ich euch aufzeigen, was die wichtigsten Wirtschaftsbranchen und -ziele für Tunesien sind. Genau genommen seid ihr als Reisende eh &#8222;mitten drin&#8220; im Wirtschaftsleben des Landes. Nach <a href="https://wttc.org/news-article/travel-and-tourism-set-to-inject-tnd-23bn-into-tunisias-economy-this-year" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Angaben des World Travel &amp; Tourism Council</a> (WTTC) macht der Tourismussektor in Tunesien nämlich in diesem Jahr 14 Prozent der Gesamtwirtschaft aus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zahl der Jobs in der Branche werde bis Jahresende auf knapp 420 000 steigen, schätzt der WTTC. Nach einem starken Einbruch in der Coronapandemie habe sich der Tourismus in Tunesien fast vollständig erholt. Künftig will das Land noch mehr Reisende, unter anderem <a href="https://www.fvw.de/international/travel-news/more-flights-new-offers-morocco-and-tunisia-aim-high-in-the-german-market-241708" target="_blank" rel="noreferrer noopener">aus Deutschland</a> und <a href="https://english.news.cn/africa/20231130/8036853aee8949438e5e5b4149ff9418/c.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">China</a> anwerben. Dafür entsteht derzeit neue Infrastruktur vor Ort. Im Sommer 2023 hat in Tunesien <a href="https://hotelandcatering.com/hotel-news/hilton-debuts-in-tunisia-with-hilton-skanes-monastir-beach-resort" target="_blank" rel="noreferrer noopener">das erste Hilton Hotel</a> eröffnet. Die nationale Fluggesellschaft Tunisair arbeitet kontinuierlich am Ausbau der Flugverbindungen ins Land.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://whc.unesco.org/uploads/thumbs/site_1640_0002-1000-665-20230829121259.jpg" alt="" title=""/><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ein touristisches Highlight in Tunesien: die Ouelhi Mosche auf Djerba, seit 2023 Weltkulturerbe (<strong>Copyright:&nbsp;</strong><a href="https://whc.unesco.org/en/list/1640/gallery/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">©Hatem Ben Said/Unesco</a>).</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Urlaub in Tunesien: Tunis als Treffpunkt der IT-Szene</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Interessant an Tunesien ist außerdem, dass sich dort in den vergangenen Jahren eine starke IT-Branche etabliert hat. Derzeit gibt es <a href="https://tech216.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">nach Angaben der deutschen Entwicklungsinitiative Tech216</a> rund 1800 tunesische IT-Firmen mit über 100 000 Arbeitsplätzen. Und jedes Jahr kommen danach rund 10 000 gut ausgebildete Hochschulabsolventen als IT-Fachkräfte neu dazu – ein Grund, warum viele westliche Firmen mittlerweile IT-Dienste nach Tunesien auslagern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus versucht die Regierung, Start-up-Gründungen zu fördern. Sie hat <a href="https://resilient.digital-africa.co/en/blog/2024/03/05/tunisia-startup-act-four-years-to-develop-the-entrepreneurial-ecosystem-assessment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">2018 einen sogenannten Start-up-Act auf den Weg gebracht</a>: also ein Gesetz, dass junge Unternehmen steuerlich begünstigt und ihre bürokratische Hürden verringert. Der tunesische Start-up-Act ist mittlerweile Vorbild für ähnliche Gesetzgebungsinitiativen<a href="https://wirtschaftinafrika.de/start-up-act-in-suedafrika/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> in vielen anderen afrikanischen Ländern</a>.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:24% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2021/09/start_up_1632677305-1024x683.jpeg" alt="Startup-Act in Südafrika" class="wp-image-2348 size-full" srcset="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2021/09/start_up_1632677305-1024x683.jpeg 1024w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2021/09/start_up_1632677305-300x200.jpeg 300w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2021/09/start_up_1632677305-768x512.jpeg 768w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2021/09/start_up_1632677305-scaled.jpeg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><em>Südafrika zum Beispiel zählt zu den Ländern, die mittlerweile auch einen Start-up-Act haben. Warum das Gesetzesvorhaben dort nicht unumstritten war, <a href="https://wirtschaftinafrika.de/start-up-act-in-suedafrika/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">lest ihr hier</a>.</em></p>
</div></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Urlaub in Tunesien: Olivenöl als kulinarisches Highlight</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Fahrt ihr von Tunis ins Landesinnere, werdet ihr schnell feststellen, dass in Tunesien sehr viel Landwirtschaft betrieben wird. Das Land muss zwar <a href="https://www.tagesschau.de/ausland/afrika/tunesien-weizen-krise-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Grundnahrungsmittel wie Weizen importieren</a>. Aber es verfügt über eine große Expertise in der Olivenölproduktion. Tunesische Produzenten gewinnen regelmäßig Auszeichnungen beim weltweiten Wettbewerb <a href="https://nyiooc.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">NYIOOC World Olive Oil Competition</a>. Dort findet ihr auch eine <a href="https://bestoliveoils.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Liste der besten Hersteller</a> im Land. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Olivenöl sind außerdem Datteln ein wichtiges Exportgut von Tunesien. 70 Prozent der Dattelproduktion finden in der Region Kébili südlich des Salzsees Chott el Djerid statt, <a href="https://ccf-dattes.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">schreibt das dort ansässige Familienunternehmen CCF</a>. Die Familie beliefert unter anderem die deutsche Bio-Marke Rapunzel. Möglicherweise habt ihr deren Früchte also sogar schon einmal gegessen. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://www.rapunzel.de/img/ccf_dattelernte_baum.jpg" alt="Mature dates are cut from the trees with a sickle" title="Mature dates are cut from the trees with a sickle"/><figcaption class="wp-element-caption"><em>Ein Farmer von CCF bei der Dattelernte. (Foto: <a href="https://www.rapunzel.de/en/ccf.html">rapunzel.de/en/ccf.html</a>)</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Tunesien: Bald Vorreiter bei grünem Strom?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ihr in Tunesien das Licht anschaltet, dann wird der Strom dafür <a href="https://www.giz.de/de/weltweit/24251.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">vermutlich durch die Verbrennung von Erdgas gewonnen</a>. Das ist teuer, weil Tunesien sehr viel Erdgas importieren muss. Und umweltschädlich ist es auch. Dabei verfügt das Land über ein großes Potential für den Ausbau von grüner Energie. Die dortige Regierung hat sich vorgenommen, bis zum Jahr 2030 etwa <a href="https://www.giz.de/de/weltweit/24251.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ein Drittel des tunesischen Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen</a> zu decken. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein großes Bauprojekt in dieser Hinsicht ist im Mai gestartet: Ein neues <a href="https://www.afrik21.africa/en/will-the-kairouan-solar-project-help-tunisia-to-shake-off-its-lethargy/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Solarkraftwerk soll nahe der islamischen Pilgerstätte Kairouan</a> entstehen. Das Dubaier Unternehmen AMEA Power führt die Arbeiten durch. Und falls ihr auf eurer Reise auf der Halbinsel Kap Bon vorbeikommt: Auch dort entsteht ein neues Großprojekt – <a href="https://www.eib.org/de/press/all/2024-205-team-europe-commits-eur472-million-to-support-the-elmed-electricity-project-and-its-ecosystem" target="_blank" rel="noreferrer noopener">das Unterseestromkabel ELMED</a>. Es verbindet Tunesien mit Italien und soll künftig den Export von grünem Strom in die EU ermöglichen. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Vereinigten Arabischen Emirate investieren massiv auf dem Kontinent, nicht nur in Tunesien.</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Geplant: Enge Energiepartnerschaft mit Europa</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dass der Ausbau der grünen Energie in Tunesien schnell vorangeht, ist für die tunesische Regierung auch mit Blick auf ihre Wasserstoffstrategie wichtig. Tunesien will bis 2050 jährlich rund 8,3 Millionen Tonnen grünen Wasserstoff mit erneuerbarer Energie herstellen und <a href="https://www.gtai.de/de/trade/tunesien/branchen/energiewende-in-tunesien-alles-neu-macht-der-mai--1771472#:~:text=Im%20Mai%202024%20hat%20Tunesien,an%20Erneuerbaren%2DKapazit%C3%A4ten%20geschaffen%20werden." target="_blank" rel="noreferrer noopener">einen großen Teil davon in die EU exportieren</a>. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mai haben europäische Energiefirmen wie Total Energies aus Frankreich und Verbund aus Österreich <a href="https://www.iwr.de/news/gruener-wasserstoff-te-h2-und-verbund-kooperieren-fuer-geplantes-h2-grossprojekt-in-tunesien-news38684" target="_blank" rel="noreferrer noopener">eine entsprechende Absichtserklärung mit Tunesien unterzeichnet</a>. Sie planen den Bau eines Elektrolyseurs, der mit Wind- und Solarkraft Wasserstoff aus entsalztem Meerwasser erzeugen soll. Der Wasserstoff soll per Pipeline über Italien und Österreich bis nach Deutschland geleitet werden, wie in der folgenden Abbildung deutlich wird:</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2024/09/image.png" alt="" class="wp-image-4563" width="520" height="318"/><figcaption class="wp-element-caption"><em>Quelle: www.south2corridor.net</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Mehr als schöne Strände und historische Bauwerke</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr merkt, wer mit offenen Augen und etwas Vorwissen durch Tunesien fährt, sieht nicht nur ein sehr schönes Reiseland, sondern auch eine spannende Volkswirtschaft im Wandel. Und mit Blick auf den Energiesektor könnte Tunesien in Zukunft ein wichtiger Partner für die europäische Wirtschaft werden. I</p>



<p class="wp-block-paragraph">hr wollt mehr erfahren über Tunesien und andere Länder auf dem afrikanischen Kontinent? Dann abonniert meinen Newsletter. Ich informiere euch alle paar Wochen über neue Texte auf meinem Blog.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Seid dabei! Der Newsletter zu &#8218;Wirtschaft in Afrika&#8216;:</h2>



<script>(function() {
	window.mc4wp = window.mc4wp || {
		listeners: [],
		forms: {
			on: function(evt, cb) {
				window.mc4wp.listeners.push(
					{
						event   : evt,
						callback: cb
					}
				);
			}
		}
	}
})();
</script><!-- Mailchimp for WordPress v4.14.1 - https://wordpress.org/plugins/mailchimp-for-wp/ --><form id="mc4wp-form-6" class="mc4wp-form mc4wp-form-294" method="post" data-id="294" data-name="Neues von &#039;Wirtschaft in Afrika&#039;" ><div class="mc4wp-form-fields"><p>
    <label>
        <input name="AGREE_TO_TERMS" type="checkbox" value="1" required=""> <a href="https://wirtschaftinafrika.de/kontakt/" target="_blank"> Ich habe die Nutzungsbedingungen gelesen und bin einverstanden.</a>
    </label>
</p>
<p>
	Ihr wollt über neue Artikel informiert werden? Meldet euch hier an! 
      <p>
      </p>
		<input type="email" name="EMAIL" placeholder="Eure E-Mail-Adresse" required />
</p>

<p>
	<input type="submit" value="Anmelden" />
</p></div><label style="display: none !important;">Wenn du ein Mensch bist, lasse das Feld leer: <input type="text" name="_mc4wp_honeypot" value="" tabindex="-1" autocomplete="off" /></label><input type="hidden" name="_mc4wp_timestamp" value="1793260688" /><input type="hidden" name="_mc4wp_form_id" value="294" /><input type="hidden" name="_mc4wp_form_element_id" value="mc4wp-form-6" /><div class="mc4wp-response"></div></form><!-- / Mailchimp for WordPress Plugin -->



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftinafrika.de/urlaub-in-tunesien/">Urlaub in Tunesien: Was ihr vor eurer Reise wissen solltet</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftinafrika.de">Wirtschaft in Afrika</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://wirtschaftinafrika.de/urlaub-in-tunesien/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>MNT-Halan aus Ägypten sichert sich Millioneninvestition</title>
		<link>https://wirtschaftinafrika.de/mnt-halan-aus-aegpyten/</link>
					<comments>https://wirtschaftinafrika.de/mnt-halan-aus-aegpyten/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[KatjaScherer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jul 2024 11:58:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unternehmensporträts]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzmärkte]]></category>
		<category><![CDATA[Start-ups]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wirtschaftinafrika.de/?p=3747</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das ägyptische Vorzeige-Start-up MNT-Halan hat sich umgerechnet knapp 150 Millionen Euro von Investoren gesichert. Das Unternehmen will damit seine internationale Expansion vorantreiben. Schon jetzt gehört es zu den erfolgreichsten Startups auf dem ganzen Kontinent. Nun nimmt es die Türkei in den Blick.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftinafrika.de/mnt-halan-aus-aegpyten/">MNT-Halan aus Ägypten sichert sich Millioneninvestition</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftinafrika.de">Wirtschaft in Afrika</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Das ägyptische Vorzeige-Start-up MNT-Halan hat sich umgerechnet knapp 150 Millionen Euro von Investoren gesichert. Das Unternehmen will damit seine internationale Expansion vorantreiben. Schon jetzt gehört es zu den erfolgreichsten Startups auf dem ganzen Kontinent. Nun nimmt es die Türkei in den Blick.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das war ein erfolgreicher Monat für das ägyptische Finanz-Start-up MNT-Halan: Vergangenen Freitag wurde bekannt, dass sich das Unternehmen in einer neuen Finanzierungsrunde <a href="https://apis.pe/mnt-halan-raises-circa-us-160-million-from-international-investors-to-fund-imminent-geographical-expansion-beyond-egypt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">umgerechnet knapp 150 Millionen Euro von internationalen Investoren</a> gesichert hat. Heute wurde bekannt, dass MNT-Halan das türkische Unternehmen Tam Finans übernommen hat, nur kurz nachdem die Ägypter <a href="https://www.advansgroup.com/en/media/news/advans-acquisition-bc-clean/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">auch schon in Pakistan zugekauft</a> haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">MNT-Halan wolle mit dem Zukauf von Tam Finans Millionen von Unternehmen und Verbrauchern in der Türkei Zugang zu innovativen Finanzdienstleistungen verschaffen&#8220;, <a href="https://www.businesswire.com/news/home/20240726752409/en/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">kommentierte Mounir Nakhla, Gründer und CEO von MNT-Halan</a>, den neuesten Deal. &#8222;Die Kombination der Kreditmodelle, Vertriebskapazitäten und des Managementteams von Tam Finans mit der Technologie, der kundenorientierten App und der Finanzkraft von MNT-Halan wird dazu beitragen, das Produktangebot zu vervollständigen und das Vertrauen aller Beteiligten zu stärken.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2024/07/Tam_release_photo-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-4532" srcset="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2024/07/Tam_release_photo-1024x683.jpg 1024w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2024/07/Tam_release_photo-300x200.jpg 300w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2024/07/Tam_release_photo-768x512.jpg 768w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2024/07/Tam_release_photo-1536x1024.jpg 1536w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2024/07/Tam_release_photo-scaled.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Foto: <a href="https://www.businesswire.com/news/home/20240726752409/en/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unternehmen</a></em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">MNT-Halan aus Ägypten: Vorzeige-Gründung mit Symbolwirkung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Und das ist nicht das erste Mal, dass MNT-Halan international für Schlagzeilen sorgt. Das Unternehmen erreichte Anfang 2023 eine Bewertung von einer Milliarde US-Dollar. Unter Startups gilt das als Ritterschlag. Das Unternehmen bietet Bezahllösungen für Menschen ohne Bankkonto an. &#8222;Digitally banking the unbanked&#8220;: So lautet der Werbeslogan des Unternehmens. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gestartet ist MNT-Halan dabei eigentlich bei seiner Gründung ganz anders. <a href="https://www.zawya.com/en/business/egypts-mnt-halan-from-ride-hailing-app-to-fintech-potential-giant-ar4414af" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ursprünglich bot das Unternehmen im Jahr 2017 eine Fahrdienst- und Liefer-App</a>. Damals noch unter dem Namen Halan. Doch Mounir Nakhla, der Gründer des Unternehmens, merkte schnell, dass das viel größere Geschäft im Bereich Bezahllösungen wartete. Er baute das Geschäftsmodell um – zum Bezahldienstleister. Nun können Kunden über die App von MNT-Halan <a href="https://mnt-halan.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kredite aufnehmen, Rechnungen bezahlen und Geld überweisen</a>, alles ohne Bankkonto.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum MNT-Halan aus Ägypten so erfolgreich ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hintergrund ist, dass die Eröffnung eines Bankkontos in Ägypten aufwändig sein kann. Daher freuen sich Verbraucherinnen und Verbraucher über unkomplizerte, elektronische Alternativen. Darüber hinaus spricht MNT-Halan mit seiner App auch Kleinunternehmen an. Diese können die App unter anderem nutzen, um ihren Mitarbeitenden Gehaltsvorschüsse zu gewähren. Und: MNT-Halan ist auch als Onlinehändler aktiv. Das vielseitig aufgestellte Unternehmen betreibt auch eine Onlineplattform für den Kauf von Haushaltsgeräten.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:17% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="860" height="578" src="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2022/06/Opay-mit-Credir.png" alt="Fintechs in Afrika" class="wp-image-3183 size-full" srcset="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2022/06/Opay-mit-Credir.png 860w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2022/06/Opay-mit-Credir-300x202.png 300w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2022/06/Opay-mit-Credir-768x516.png 768w" sizes="auto, (max-width: 860px) 100vw, 860px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><em>MNT-Halan ist keine Ausnahme: Startups aus der Finanzbranche zählen allgemein zu den erfolgreichsten jungen Unternehmen auf dem Kontinent. Hier seht ihr, <a href="https://wirtschaftinafrika.de/fintechs-in-afrika/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">welche Firmen neben MNT-Halan besonders auffallen</a>.</em></p>
</div></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Die Köpfe hinter MNT-Halan aus Ägypten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gegründet wurde MNT-Halan von Mounir Nakhla. Der Unternehmer wurde <a href="https://disruptingafrica.com/index.php?title=Mounir_Nakhla" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in Ägypten geboren</a> und <a href="https://www.linkedin.com/in/mounir-nakhla/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in London ausgebildet</a>. Seinen Master machte er an der London School of Economics and Political Science (LSE). Nach seinem Studium arbeitete er zunächst bei der ägyptischen Umweltberatung Environmental Quality International. Danach gründete er mehrere Unternehmen, zuletzt MNT-Halan.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nakhlas Co-Gründer heißt Ahmed Mohsen. Er hat in den 2000er Jahren als Softwareentwickler bei IBM gearbeitet und danach ebenfalls mehrere Unternehmen aufgebaut. Bei MNT-Halan ist er mittlerweile <a href="https://www.linkedin.com/in/ahmed-mohsen-93781b25/details/experience/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">als Technologiechef aktiv</a>.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2023/02/image-3-1024x683.png" alt="" class="wp-image-3762" srcset="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2023/02/image-3-1024x683.png 1024w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2023/02/image-3-300x200.png 300w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2023/02/image-3-768x512.png 768w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2023/02/image-3-1536x1024.png 1536w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2023/02/image-3.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Auf dem Foto seht ihr links Ahmed Mohsen, rechts Mounir Nakhla (Quelle: <a href="e: MNT-Halan/Twitter">MNT-Halan/Twitter</a>)</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">MNT-Halan: Die Wachstumsstory</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Unternehmen fokussiert sich zunächst auf seinen Heimatmarkt, Ägypten. Es hat dort <a href="https://apis.pe/mnt-halan-raises-circa-us-160-million-from-international-investors-to-fund-imminent-geographical-expansion-beyond-egypt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">den Angaben seiner Investoren zufolge</a> mehr als sieben Millionen Kunden und genießt offenbar das Vertrauen der Finanzkontrolleure. Denn damit das Unternehmen Mobiltelefone als elektronische Geldbörsen benutzen kann, so wie es in vielen Ländern auf dem afrikanischen Kontinent üblich ist, braucht es die <a href="https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2024-07/62829873-mnt-halan-expands-into-turkey-with-the-100-acquisition-of-market-leading-finance-company-tam-finans-004.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Erlaubnis der ägyptischen Zentralbank</a>. </p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:29% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="639" src="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2024/07/M-Pesa-Credit.png" alt="Mobile Money Afrika" class="wp-image-4458 size-full" srcset="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2024/07/M-Pesa-Credit.png 960w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2024/07/M-Pesa-Credit-300x200.png 300w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2024/07/M-Pesa-Credit-768x511.png 768w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><em>Wie lassen sich Mobiltelefone für Bezahlgeschäfte nutzen – und das ohne Bankkonto? &#8222;Mobile Money&#8220; nennt sich ein gängiges Verfahren dafür. Wie es funktioniert, <a href="https://wirtschaftinafrika.de/mobile-money/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">erkläre ich in diesem Text</a>. </em></p>
</div></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Das wiederum kommt dem Vertrauen der Investoren zu Gute: Knapp 30 internationale Investoren zählen mittlerweile zu den Geldgebern des Start-ups. Darunter die amerikanische International Finance Corporation sowie die amerikanischen Wagniskapitalgeber Wamda Capital und Middle East Venture Partners. Das lässt sich <a href="https://www.crunchbase.com/search/principal.investors/field/organizations/num_investors/mnt-halan" target="_blank" rel="noreferrer noopener">beim Finanzierungsportal Crunchbase nachlesen</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fintech-Startups in Afrika: die Lieblinge der Investoren </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dass MNT-Halan also sogenanntes &#8222;Fintech&#8220;, also Finanz-Startup, bei Investoren gefragt ist, ist kein Zufall. Grundsätzlich sind afrikanische Startups aus diesem Bereich bei Geldgebern <a href="https://wirtschaftinafrika.de/startups-in-afrika/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">besonders beliebt</a>. Denn der Bedarf an neuen Bezahlangeboten auf dem Kontinent ist riesig. Es wartet ein riesiger Markt darauf, erschlossen zu werden.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:21% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="722" src="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2020/10/PaystackmitCredit-1024x722.jpg" alt="Paystack aus Nigeria" class="wp-image-1323 size-full" srcset="https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2020/10/PaystackmitCredit-1024x722.jpg 1024w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2020/10/PaystackmitCredit-300x212.jpg 300w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2020/10/PaystackmitCredit-768x542.jpg 768w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2020/10/PaystackmitCredit-1536x1084.jpg 1536w, https://wirtschaftinafrika.de/wp-content/uploads/2020/10/PaystackmitCredit-scaled.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><em>Was macht Fintechs in Afrika so erfolgreich? <a href="https://wirtschaftinafrika.de/startups-in-afrika/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier lest ihr meine ausführliche Analyse</a>.</em></p>
</div></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">MNT-Halan steche als Unternehmen heraus, weil es ein gesamtes &#8222;digitales Ökosystem von Produkten&#8220; geschaffen habe, schreibt <a href="https://techcabal.com/2023/02/02/techcabal-daily-africas-newest-unicorn-mnt-halan/#Story1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">das Branchenportal Techcabal</a>. Es hat also aus Sicht von Branchenexperten eine Reihe unterschiedlicher Angeboten aufgebaut, die sinnvoll ineinandergreifen. Nun könnte sich der Erfolg des Unternehmens auch außerhalb des Kontinents in Ländern wie Pakistan und der Türkei fortsetzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>In diesem Text steckt viel Arbeit. Wenn ihr meinen Blog unterstützen wollt, freue ich mich über Spenden: </em></p>



<form action="https://www.paypal.com/donate" method="post" target="_top">
<input type="hidden" name="hosted_button_id" value="ZLMG7GH3BHCDL">
<input type="image" src="https://www.paypalobjects.com/en_US/DK/i/btn/btn_donateCC_LG.gif" border="0" name="submit" title="PayPal - The safer, easier way to pay online!" alt="Donate with PayPal button">
<img loading="lazy" decoding="async" alt="" border="0" src="https://www.paypal.com/en_DE/i/scr/pixel.gif" width="1" height="1">
</form>



<h2 class="wp-block-heading">Seid dabei! Der Newsletter zu &#8218;Wirtschaft in Afrika&#8216;:</h2>



<script>(function() {
	window.mc4wp = window.mc4wp || {
		listeners: [],
		forms: {
			on: function(evt, cb) {
				window.mc4wp.listeners.push(
					{
						event   : evt,
						callback: cb
					}
				);
			}
		}
	}
})();
</script><!-- Mailchimp for WordPress v4.14.1 - https://wordpress.org/plugins/mailchimp-for-wp/ --><form id="mc4wp-form-7" class="mc4wp-form mc4wp-form-294" method="post" data-id="294" data-name="Neues von &#039;Wirtschaft in Afrika&#039;" ><div class="mc4wp-form-fields"><p>
    <label>
        <input name="AGREE_TO_TERMS" type="checkbox" value="1" required=""> <a href="https://wirtschaftinafrika.de/kontakt/" target="_blank"> Ich habe die Nutzungsbedingungen gelesen und bin einverstanden.</a>
    </label>
</p>
<p>
	Ihr wollt über neue Artikel informiert werden? Meldet euch hier an! 
      <p>
      </p>
		<input type="email" name="EMAIL" placeholder="Eure E-Mail-Adresse" required />
</p>

<p>
	<input type="submit" value="Anmelden" />
</p></div><label style="display: none !important;">Wenn du ein Mensch bist, lasse das Feld leer: <input type="text" name="_mc4wp_honeypot" value="" tabindex="-1" autocomplete="off" /></label><input type="hidden" name="_mc4wp_timestamp" value="1793260688" /><input type="hidden" name="_mc4wp_form_id" value="294" /><input type="hidden" name="_mc4wp_form_element_id" value="mc4wp-form-7" /><div class="mc4wp-response"></div></form><!-- / Mailchimp for WordPress Plugin -->
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftinafrika.de/mnt-halan-aus-aegpyten/">MNT-Halan aus Ägypten sichert sich Millioneninvestition</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftinafrika.de">Wirtschaft in Afrika</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://wirtschaftinafrika.de/mnt-halan-aus-aegpyten/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
